Alle Haswell-Ultrabook-CPUs im Detail Reviewed by Sven Kloevekorn on . Haswell: Die neuen Ultrabook-CPUs im Detail Anfang Juni 2013 hat Intel die die sogenannte U-Serie seiner neuen Prozessorgeneration Haswell vorgestellt. Diese be Haswell: Die neuen Ultrabook-CPUs im Detail Anfang Juni 2013 hat Intel die die sogenannte U-Serie seiner neuen Prozessorgeneration Haswell vorgestellt. Diese be Rating: 0

Alle Haswell-Ultrabook-CPUs im Detail

Alle Haswell-Ultrabook-CPUs im Detail

Haswell: Die neuen Ultrabook-CPUs im Detail

Anfang Juni 2013 hat Intel die die sogenannte U-Serie seiner neuen Prozessorgeneration Haswell vorgestellt. Diese besonders stromsparenden CPUs, die an einem „U“ am Ende des Namens zu erkennen sind, werden künftig in den meisten kommenden Ultrabooks zu finden sein. Das „U“ steht dabei für Ultra Low TDP (ULT), was auf den von Intel versprochenen, deutlich verminderten Energiebedarf von Haswell hindeutet.

Bisher gibt es acht CPU-Modelle, die allesamt als Dualcores mit Hyperthreading konzipiert sind, wodurch den beiden physischen Kernen noch zwei virtuelle hinzugefügt werden. Wie schon bei den letzten beiden Generationen Sandy Bridge und Ivy Bridge integrieren auch bei der aktuellen U-Serie alle CPUs einen Grafikkern, damit die Ultrabooks im Sinne eines möglichst niedrigen Energieverbrauchs nicht auf eine gesonderte Grafiklösung angewiesen sind.

Weniger Stromverbrauch durch verbesserte Haswell-Architektur


Die TDP (Thermal Design Power) der Haswell-ULT-Prozessoren ist zwar nominell gegenüber der Vorgängergeneration Ivy Bridge nur um zwei Watt auf jetzt 15 Watt abgesenkt worden, gleichwohl soll das an einigen Stellen verbessertes Design trotz Beibehaltung des 22-nm-Fertigungsprozesses gerade im Idle-Betrieb signifikant weniger Strom verbrauchen und so längere Akkulaufzeiten ermöglichen. So sorgt etwa Haswells „Fully Integrated Voltage Regular“ (FIVR) dafür, dass Betriebszustände und -spannungen deutlich schneller umgeschaltet werden können als bisher. So können sparsamere Betriebszustände früher als bisher genutzt werden, weil sie auch schneller wieder verlassen werden können, wenn wieder mehr Leistung gefragt ist.

Haswell Serie U: Die Modelle

Die Modellpalette der U-Serie deckt reicht wie bei Intel üblich vom günstigen, dafür aber relativ langsamen Core i3 bis zum schnellen und teuren i7. Wie der Tabelle zu entnehmen ist, verfügen die Core i7-Modelle über 4 MB L3-Cache, während sich der i3 und der i5 mit 3 MB begnügen müssen. Die Funktion Turbo Boost, die die Anpassung des CPU-Taktes je nach Anzahl der gerade genutzten Kerne und der geforderten Leistung ermöglicht, gibt es nur beim i5 und i7.

Haswell GPUs Intel HD 5000 und HD 4400

Erhebliche Unterschiede gibt es bei den integrierten Grafikkernen (GPU): Je zwei Modelle der Kategorien i7 und i5 kommen mit dem Intel HD 5000 mit 40 Cores, der laut Hersteller etwa 1,5 mal schneller unterwegs sein soll als der bei Ivy Bridge verwendete Intel HD 4000. Hier liegt der Grundtakt stets bei 200 MHz und der Maximaltakt bei 1.000 oder 1.100 MHz. Der jeweils schwächste i5 und i7 sowie beide i3-Modelle integrieren hingegen den langsameren Intel HD 4400 mit 20 Cores. Gemeinsam heben sich alle Grafikkerne durch Unterstützung von DirectX 11.1, Open CL 1.2 und OpenGL 4.0 von der Vorgängergeneration ab. Ein weiteres Highlight ist die zukunftsweisende Unterstützung von 4k-Videos.

Wie man der Tabelle (siehe rechts, zum Vergrößern anklicken) entnehmen kann, weisen die Haswell-CPUs mit einem HD 5000 einen niedrigeren Grundtakt auf als Modelle mit HD 4400. Das liegt daran, dass die Leistung, die der Grafikkern benötigt, von der Gesamt-TDP der CPU abgezweigt werden muss. Das Resultat sind etwas niedrigere Grundtakte als bei den vergleichbaren Ivy-Bridge-CPUs. Eine Minderleistung wird weitgehend durch die effizientere Architektur sowie höhere Maximaltakte vermieden, schneller als ihre Ivy-Bridge-Pendants sind diese Haswell-CPUs allerdings auch nicht. Insgesamt kann man feststellen, dass Intel den Schwerpunkt bei Haswell vor allem auf eine bessere Energieeffizienz gelegt hat, die bei gleicher Akkugröße längere Laufzeiten oder alternativ bei gleichbleibenden Laufzeiten kleinere Akkus ermöglichen soll.

Die Haswell Y-Serie

Für Tablets sowie ganz besonders dünne und kompakten Ultrabooks und besonders 2-in-1 Ultrabooks sind Intels neu vorgestellte CPUs der Y-Serie gedacht, die ebenfalls über zwei Kerne mit Hyperthreading sowie den Grafikkern Intel HD 4400 verfügen, jedoch auf eine TDP von nur 11,5 Watt kommen. Erreicht wird die Einsparung hier durch niedrigere Basis- und Maximaltakte von CPU und GPU, was natürlich auch eine schwächere Leistung als bei der Serie U nach sich zieht.

Intel will gegen Ende des Jahres 2013 voraussichtlich noch zehn weitere CPU-Modelle der Serie U sowie 8 weitere Y-Modelle vorstellen. Um dies nicht zu verpassen und auch weiterhin dauerhaft über alle Ultrabook-Neuigkeiten informiert zu werden, folge uns auf  Twitter, werde unser Facebook-”FAN”, gib uns +1 bei Google+, abonniere unseren RSS-Feed oder erhalte alle neuen Artikel bequem per Newsletter direkt in dein E-Mail-Postfach. Auch auf unserem YouTube-Channel UltrabookPictures gibt es immer wieder interessante Videos zum Thema Ultrabook.

Quelle von Artikel-Bild und Tabellen: Intel

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