CES 2013: Touch verpflichtend bei Haswell-Ultrabooks Reviewed by Melcher Wolff on . Neuigkeiten zu Haswell-Ultrabooks Die Intel-Pressekonferenz zu Beginn der CES 2013 (Hier im Video) hat neben weiteren kleineren Details zu den neuen Haswell-Ult Neuigkeiten zu Haswell-Ultrabooks Die Intel-Pressekonferenz zu Beginn der CES 2013 (Hier im Video) hat neben weiteren kleineren Details zu den neuen Haswell-Ult Rating:

CES 2013: Touch verpflichtend bei Haswell-Ultrabooks

CES 2013: Touch verpflichtend bei Haswell-Ultrabooks

Neuigkeiten zu Haswell-Ultrabooks

Die Intel-Pressekonferenz zu Beginn der CES 2013 (Hier im Video) hat neben weiteren kleineren Details zu den neuen Haswell-Ultrabooks auch eine relativ große Überraschung ergeben. Laut der Aussage von Kirk Skaugen (Intel, Vize-Präsident, General Manager PC Client Group) werden die neuen Ultrabook Spezifikationen für die 3. Ultrabook-Generation, die dann auf die Haswell-CPUs setzen werden, einen Touchscreen zwingend vorschreiben. Das heißt im Klartext: Wenn ein Hersteller sein Notebook als Ultrabook vermarkten will, muss es über einen Touchscreen verfügen. Zunächst war ich von der Aussage schlichtweg begeistert, dann kam aber auch etwas Skepsis auf, da bei diesem Vorgehen einige Risiken mitschwingen.

Mögliche Risiken von vorgeschriebenen Touchscreens

Ein Ultrabook, das über einen Touchscreen verfügt, wird ab Werk sicherlich nicht mehr mit Windows 7 ausgeliefert werden, da in Windows 7 nur eine sehr mäßige Touchunterstützung enthalten ist. Gerade im Businessbereich wird aber noch vermehrt Windows 7 eingesetzt und dies vermutlich auch noch für viele Jahre. Auch werden Touchscreens in aller Regel nur mit einem glänzenden Finish versehen, was zu stärkeren Spiegelungen führt und was gerade im Business-Bereich, aber auch bei vielen Verbrauchern, nicht sehr beliebt ist. Ebenso bedeutet eine Verpflichtung der Hersteller, einen Touchscreen verbauen zu müssen, am Ende steigende Kosten. Es wird Kunden geben, die in Ihrem Notebook bzw. Ultrabook keinen Touchscreen wünschen oder brauchen, mitzahlen müssten sie ihn bei einem Haswell-Ultrabook dann trotzdem. Ob dies am Ende wirklich so kommt, bleibt abzuwarten, bisher ist es nur eine Aussage auf einer Pressekonferenz. Bei unserem letzten Kontakt mit Intel bezüglich der Haswell Ultrabook-Spezifikationen im September 2012 hieß es zum einen, dass diese noch lange nicht final sind und zum anderen wurde deutlich, dass bei den Spezifikationen vermutlich eine deutlichere Trennung zwischen Business- und Consumer-Ultrabooks vorgenommen wird. Weitere seinerzeit bekannte gewordenen Details findest du in diesen beiden Artikel: Artikel1, Artikel2. Das verstärkte Setzen auf eine intuitive Steuerung mittels Fingereingaben ist absolut zu begrüßen, eine Fixierung darauf aus meiner Sicht hingegen nicht. Man sollte den Herstellern genügend Flexibilität geben, um auf die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse zu reagieren. Und uns Käufern die Wahl lassen, ob wir einen Touchscreen benötigen oder nicht.

Weitere Neuerungen zu Haswell-Ultrabooks

Kirk Skaugen sagte außerdem, dass WiDi, also Intel Wireless Display-Technologie bei Haswell-Ultrabooks verpflichtend sein wird. Darüberhinaus betonte er, dass die 4. Generation der Core i-CPUs die erste ist, wo bereits zu Beginn der Entwicklung darauf geachtet wurde, dass die Bedürfnisse der Ultrabooks bedient werden. Beim Start der Haswell-Entwicklung waren die ersten Ultrabooks bereits am Markt, die weiteren Pläne relativ konkret und so konnten die Prozessoren speziell für Ultrabooks designed werden. Dies zeigt sich unter anderem an den in Aussicht gestellten durchschnittlichen 9 Stunden Akkulaufzeit oder den sich immer weiter reduzierenden Bauhöhen. Das auf der Pressekonferenz vorgestellt Referenzdesign mit Codenamen „North Cape“ vereint sämtliche benötigte Hardware in einem nur 10mm hohen Tablet und soll mit Tastaturdock auf eine Akkulaufzeit von bis zu 13 Stunden kommen. Auf der Pressekonferenz wurde auch deutlich, dass Intel bei Ultrabooks verstärkt auf intuitive Steuerung setzen will und neben Touchscreens auch Gesten- und Sprachsteuerung sowie verschiedene Bewegungs- und Neigungssensoren mehr in den Fokus rückt.

Intel scheint also die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und setzt auf sehr mobile Geräte, die viele Funktionsweisen abdecken, intuitiv bedient werden und erschwinglich sind. Bleibt nur zu hoffen, dass die Vorgaben nicht zu streng werden.

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Artikelbild-Quelle: cesweb

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