Im Test: Dell XPS 12 Ultrabook Convertible Reviewed by Melcher Wolff on . XPS 12 im Test - Ultrabook Convertible von Dell Es gibt mittlerweile einige Ultrabook Convertibles auf dem Markt, dabei sind die unterschiedlichsten Konzepte f√ľ XPS 12 im Test - Ultrabook Convertible von Dell Es gibt mittlerweile einige Ultrabook Convertibles auf dem Markt, dabei sind die unterschiedlichsten Konzepte f√ľ Rating: 0

Im Test: Dell XPS 12 Ultrabook Convertible

Im Test: Dell XPS 12 Ultrabook Convertible

XPS 12 im Test – Ultrabook Convertible von Dell

Dell XPS 12 Ultrabook im Test - Testsiegel

Es gibt mittlerweile einige Ultrabook Convertibles auf dem Markt, dabei sind die unterschiedlichsten Konzepte f√ľr die Verwandlung von Ultrabook zu Tablet vorhanden. In diesem Test begutachten wir das XPS 12 aus dem Hause Dell, bei dem die Transformation durch ein im Rahmen drehbares Display umgesetzt wird. Genauere Einzelheiten zu diesem Mechanismus findest du im Absatz¬†Convertible-Bewertung¬†in diesem Ultrabook Test.

UPDATE: Wir haben die Haswell Variante des XPS 12 mittlerweile genauer unter die Lupe nehmen können, weiteres findet ihr hier: Vergleich: Haswell vs. Ivy Bridge mit Dell XPS 12.

Dell hat uns f√ľr diesen Test die Top-Variante des XPS 12 zur Verf√ľgung gestellt. Sie verf√ľgt √ľber einen Intel Core i7 3517U (inkl. Intel HD4000), eine 256 GB SSD (Samsung PM830) und 8 GB Arbeitsspeicher. Diese Variante wird aktuell (Januar 2013) f√ľr rund 1500 ‚ā¨ bei Dell angeboten. Es sind zwei weitere Grundkonfigurationen verf√ľgbar, die Unterschiede liegen beim Arbeitsspeicher, der CPU und der Gr√∂√üe der SSD. Das XPS 12 hat momentan einen Einstiegspreis von ca. 1200 ‚ā¨.

Begleitend zu diesem Test findest du in unserem YouTube-Channel UltrabookPictures ein Video, in dem das XPS 12 in bewegten Bildern zu sehen ist. Nat√ľrlich zeigen wir auch den Drehmechanismus.

Die folgenden Kriterien werden innerhalb des Tests bewertet und fließen (tlw.) anhand des Bewertungsschemas in die Gesamtbewertung des Ultrabooks mit ein:

Arbeitsgeschwindigkeit

Die Ausstattung des zu diesem Test vorliegenden XPS 12 kann man getrost als High-End bezeichnen, zumindest bei den Ultrabooks ist viel mehr aktuell nicht m√∂glich. Aber alle bei Dell und den anderen Online-H√§ndlern zu bestellenden Varianten verf√ľgen √ľber eine gute leistungsbezogene Ausstattung, es ist immer eine schnelle SSD und mindestens ein i5 dabei. Bei den allermeisten Aufgaben, die wir Anwender an unsere Ultrabooks stellen, sollte zwischen den einzelnen Konfigurationen kein signifikanter Unterschied festzustellen sein. Das XPS 12 ist wahrlich ein flotter Begleiter.

Benchmarks

Um die Arbeitsgeschwindigkeit objektiv und vergleichbar bewerten zu k√∂nnen, haben wir nat√ľrlich auch das Dell XPS 12 f√ľr diesen Test verschiedenen Benchmarks unterzogen. Bei PC Mark 7 erreicht es eine Punktzahl von 4838, was in unseren Tests bisher den absoluten Spitzenwert darstellt. Crystal Disk Mark (Version 3.0.2) liefert f√ľr die Samsung PM830 SSD eine maximale ¬†Lesegeschwindigkeit von 447 MB/s und eine maximale Schreibgeschwindigkeit von 265 MB/s. Bei der Lesegeschwindigkeit hatten wir schon ein paar Kandidaten mit geringf√ľgig besseren Werten, daf√ľr ist die Schreibgeschwindigkeit bisher top. Durch diese Werte und SSD-typische schnelle Zugriffszeiten unterstreicht das XPS 12 auch bei der Festplatte das hohe Niveau. NovaBench liefert 10563 MB/s als maximalen Speed f√ľr den Arbeitsspeicher, ebenfalls ein guter Wert.

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Startvorgänge

Die Kombination Windows 8 und SSD f√ľhrt dazu, dass die Dauer der Startvorg√§nge eigentlich kein wirklich wahrnehmbares Problem mehr sind. W√§hrend fr√ľher Kombinationen von Windwos 7 mit HDD schon mit 30 Sekunden Zeitspanne vom ausgeschalteten Zustand zur vollen Betriebsbereitschaft einen ordentlichen Wert ablieferten, braucht das XPS 12 dank SSD und Windows 8 gerade mal 9 Sekunden daf√ľr. F√ľr das Aufwachen aus dem Standby (S3) werden ca. 1-2 Sekunden ben√∂tigt und aus dem Ruhezustand (S4) um die 6 Sekunden. Aber betrachtet man diese Zeiten mit den Augen eines t√§glichen Benutzens, spielt es kaum eine Rolle, ob nun neun, sieben oder sechs Sekunde ben√∂tigt werden.

Bewertung – Arbeitsgeschwindigkeit
Bewertung Arbeitsgeschwindigkeit: 4,5 von 5 Sternen

Zusammenfassend l√§sst sich festhalten, dass momentan in puncto Arbeitsgeschwindigkeit bei einem Ultrabook nicht viel mehr zu holen ist, lediglich die Lesegeschwindigkeit der SSD k√∂nnte ein wenig besser ausfallen, wobei sich diese wenigen MB/s in der Praxis kaum bemerkbar machen d√ľrften. Die vorliegende Konfiguration des XPS 12 ist in der Kategorie Arbeitsgeschwindigkeit insgesamt wirklich hervorragend aufgestellt und erh√§lt 4,5 von 5 Sternen.

Display

Als Display kommt beim Dell XPS 12 ein 12,5″ Touchscreen mit Full HD-Aufl√∂sung zum Einsatz. Wie bei ber√ľhrungsempfindlichen Bildschirmen (fast) immer verf√ľgt auch dieses Display √ľber eine gl√§nzende Oberfl√§che.

Auflösung und Spiegelung

Das verbaute IPS-Panel hat eine native Aufl√∂sung von 1920 x 1080 Pixeln, also Full-HD. Die Darstellung ist somit absolut fein und es sind gen√ľgend Pixel vorhanden, um mehrere Programmfenster gleichzeitig nebeneinander √∂ffnen zu k√∂nnen. Bei einem 12,5 Zoll Ger√§t mit einer Full HD-Aufl√∂sung werden aber wohl die allermeisten Anwender jede Internetseite zoomen und die entsprechende Windows-Option auf 150%-Gr√∂√üe einstellen. Die gl√§nzende Oberfl√§che spiegelt stark, aber nicht mehr als sonst auch bei entsprechenden Touchscreens √ľblich. Ob man dies toleriert oder nicht liegt, wie immer bei den gl√§nzenden Bildschirmen, im wahrsten Sinne des Wortes im Auge des Betrachters. Unterschiedliche Charaktere sind hier unterschiedlich sensibel. Die Spiegelung wird beim XPS12 durch die hohe Helligkeit des Displays fast komplett ausgeglichen, mehr dazu im n√§chsten Absatz.

Blickwinkel, Helligkeit und Kontrast

Abgesehen von der Spiegelung ist der Blickwinkel des XPS 12 in diesem Test sehr stabil, wie bei einem IPS-Panel √ľblich. Durch die Verwendung in den verschiedenen Modi ist dies aber auch erforderlich, da der Betrachtungswinkel stark variieren kann. Bei der Helligkeit geht das Display auch wieder in die Vollen. Der Leuchtdichtemesser Mavo-Monitor USB liefert hier Werte um die 340 cd/m¬≤ wobei die Helligkeit recht stabil √ľber das komplette Display ist. Der Schwarzwert liegt bei 0,49 cd/m¬≤, was einem realen Kontrastverh√§ltnis von etwa 700:1 entspricht, ein sehr guter Wert. Durch die hohe Leuchtdichte des XPS 12 werden viele Refelektion sozusagen √ľberblendet, was aus meiner subjektiven Sicht ein Arbeiten unter freiem absolut erm√∂glicht.¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬† ¬†¬†

Bewertung – Display
Bewertung Display: 4 von 5 Sternen

ultrabook-king.de bewertet das Display des XPS 12 mit 4 von 5 m√∂glichen Sternen. Die unter den aktuellen (Software-)Voraussetzung praktikabele Aufl√∂sung wird bis zum Maximum ausgereizt, die Helligkeit und das Kontrastverh√§ltnis sind sehr gut, so dass sogar die meisten st√∂renden Einfl√ľsse der reflektierenden Oberfl√§che neutralisiert werden k√∂nnen.

Ausstattung und Zubehör

In puncto Ausstattung und Zubeh√∂r, besonders bei den Anschl√ľssen, l√§sst das XPS 12 einige W√ľnsche offen. Das es auch bei einem Ultrabook Convertible in diesen Dimensionen anders geht zeigt Sony beim VAIO Duo 11 oder MSI beim S20.

Anschl√ľsse und Schnittstellen

An drahtlosen Schnittstellen ist mit n-WLAN, Bluetooth und Wireless Display (fast) alles dabei, was das Herz begehrt. Die fehlende Option auf ein internes UMTS- oder LTE-Modul oder der fehlende NFC-Chip lassen sich verschmerzen. Bei den physischen Schnittstellen hingegen besteht ein klares Defizit. Wo zwei USB 3.0-Ports und ein Kombi-Audio-Anschluss noch absolut ok sind, ist nur ein digitaler Anschluss f√ľr einen Monitor (Mini-Display-Port) schon zu wenig und Ethernet sowie ein Kartenleser fehlen gar v√∂llig.

Eingabegeräte (Tastatur, Touchpad und Touchscreen)

Bei den klassischen Eingabeger√§ten √ľberzeugt das XPS 12 in diesem Test voll. Die Tastatur l√§dt zum schnellen Tippen ein, hat einen recht kurzen Hubweg und ein ausreichendes Feedback. Das Touchpad ist intuitiv bedienbar, reagiert absolut pr√§zise und vorhersehbar, was bei einigen Modellen der ersten Ultrabook-Generation g√§nzlich anders was. Die Nutzung von Multitouch-Gesten klappt einwandfrei, so das jeweilige Programm dies unterst√ľtzt. Stabilit√§t und Haptik der Eingabeger√§te sind sehr gut, nichts klappert oder biegt sich.

Auch der Touchscreen reagiert gut auf Eingaben, ob mit einem oder mehreren Fingern. Lediglich in Kombination mit der ¬†Full HD-Aufl√∂sung ist die Nutzung von manchen Programmen tlw. etwas umst√§ndlich und es bedarf mehrerer Versuche, bis die gew√ľnschte Aktion ausgef√ľhrt wird. Dieses Problem liegt aber weniger im Bereich des Touchscreens, eher in der entsprechenden Unterst√ľtzung bzw. speziellen Optimierung durch die Software-Anbieter.

Sound

Der Sound ist eher unterdurchschnittlich. Er ist recht flach und tlw. etwas blechern, bei höheren Frequenzen in Verbindung mit einer hohen Lautstärke kommt es zu störenden Vibrationen, einem Schnarren.

Bewertung РAusstattung und Zubehör
Bewertung Ausstattung und Zubehör: 3 von 5 Sternen

Die Eingabeger√§te sind sehr gut, die drahtlosen Schnittstellen lassen wenig W√ľnsche offen. Die physischen Schnittstellen lassen hingegen einigen Raum zur Verbesserung.¬†Die dadurch insgesamt recht schlechte Konnektivit√§t und der h√∂chstens mittelm√§√üige Sound f√ľhren hier zu einer deutlichen Abwertung, so dass am Ende 3 von 5 m√∂glichen Sternen zu Buche stehen.

Verarbeitung und Emission

In dieser Kategorie betrachten wir die generelle Qualit√§tsanmutung und die W√§rme- und Ger√§uschentwicklung. Um es vorweg zu nehmen: mit kleinen Einschr√§nkungen kann das getestete XPS 12 hier voll √ľberzeugen.

Verarbeitung

Die verwendeten Materialien machen durchweg einen sehr hochwertigen Eindruck. Sowohl die Geh√§use-Basis als auch das Display verf√ľgen √ľber einen Alu-Rahmen, als Werkstoff f√ľr das Geh√§use kommt Kohlefaser mit einer matten Oberfl√§che zum Einsatz, im Bereich der Handballen-Ablage verwendet Dell Magnesium mit einer Soft-Touch-Oberfl√§che. Das Display wird von Gorilla Glas abgedeckt und d√ľrfte somit wenig anf√§llig f√ľr Kratzer sein. Die Spaltma√üe sind vorbildlich und egal wo man auch dr√ľckt oder zieht, nichts gibt nach oder bewegt sich, wenn es das nicht soll. Haptik und Stabilit√§t sind insgesamt auf einem sehr hohen Niveau. Auch die Verarbeitung bez√ľglich der Wandelbarkeit von Ultrabook zu Tablet ist gelungen, Einzelheiten dazu im Absatz¬†Convertible-Bewertung.

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Lautstärke

In puncto Ger√§uschentwicklung ist das XPS 12 bei den allermeisten Aufgaben unter normalen Bedingungen eigentlich nicht wahrzunehmen, in jedem Fall nicht st√∂rend. Unser Schallpegel-Messger√§t PCE-322A von¬†PCE Instruments¬†liefert erst ab 30 dB zuverl√§ssige Werte, das XPS 12 √ľberschritt diese im Office-Betrieb nur sehr selten und wenn nur leicht. Der maximal Wert lag hier bei 31 dB, was wie gesagt von niemandem als st√∂rend empfunden werden d√ľrfte. Etwas lauter wird es bei starker Belastung, z.B. einem Durchlauf von 3D Mark 11, wo wir den Schallpegel auf knapp 42 dB bringen konnten, dies ist dann deutlich wahrnehmbar, aber noch nicht wirklich st√∂rend. Auch sehr positiv ist die gelungene L√ľftersteuerung, ein Aufdrehen erfolgt wirklich nur bei zunehmender Belastung, nicht zwischendurch, ohne auszumachende Ursachen. Das XPS 12 ist insgesamt als sehr ruhiger Zeitgenosse zu beschreiben.

Temperatur

Im Vergleich zu ARM-Prozessoren, wie sie in Windows RT- oder Android-Tablets und dem iPad zum Einsatz kommen, haben Intels Core i-CPUs¬†technisch-bedingt¬†eine deutlich h√∂here W√§rmeentwicklung. Gerade beim klassischen Anwednungsfall eines Tablets, dem Konsum von Medien und Inhalten auf dem Sofa, k√∂nnte sich dies negativ auswirken. Dell ist es aber bei XPS 12 gelungen, diesen Faktoren passend zu begegnen. Bei typischen Tablet-Aufgaben, also z.B. im Internsurfen und dem Konsum von Online-Videos, konnten wir weder auf der Ober- noch auf der Unterseite st√∂rende Temperaturen messen. Die Messwerte lagen immer im akzeptablen Segment. Bereiche, an denen die H√§nde w√§hrend der Nutzung zu finden sind, liegen bei maximal 30¬įC. Bei hohen Belastungen √ľber einen l√§ngeren Zeitraum steigen nat√ľrlich auch die Temperaturen, wobei die Regionen denen man mit den H√§nden nahe kommt, im akzeptablen Bereich bleiben (bis ca. max 40¬įC). Die maximalen Temperaturen unter Volllast konnten wir in der Mitte des L√ľfterauslasses auf der Unterseite messen, sie lagen bei rund 60¬į. Diesen Bereich sollte man bei aufwendigen Arbeiten also in jedem Fall meiden. Zur Ermittlung der Temperatur verwenden wir ein¬†PCE-888 Thermometer¬†von PCE-Instruments.

Bewertung – Verarbeitung und Emission
Bewertung Verarbeitung und Emission: 4,5 von 5 Sternen

Die Verarbeitung und der Aussto√ü von Emissionen ist beim XPS 12 insgesamt sehr √ľberzeugend. Die Stabilit√§t, die Optik und die Haptik verdienen volle Punktzahl! Auch die Ger√§uschemission ist sehr gut. Leichte Abz√ľge gibt es f√ľr die W√§rmeentwicklung bei hohen Belastungen. Insgesamt reicht es aber in dieser Kategorie zu 4,5 von 5 Sternen.

Mobilität

Wer sich ein Ultrabook anschafft, erwartet neben einer hohen Arbeitsgeschwindigkeit und einer sch√∂nen Optik auch eine hohe Mobilit√§t, in besonderem Ma√üe bei einem Ultrabook Convertible. Dementsprechend kommt dieser Kategorie eine hohe Gewichtung f√ľr das Gesamtergebnis zu. Um die Mobilit√§t bewerten zu k√∂nnen, sind verschiedene Faktoren ausschlaggebend, dazu geh√∂ren Gewicht, Abmessungen, ¬†und die Akkulaufzeit.

Beim Gewicht und den Abmessungen liegt das XPS 12 im Vergleich zu √§hnlichen Ultrabooks im oberen Mittelfeld. Die rund 1,5 kg sind f√ľr ein Ger√§t dieser Gr√∂√üe relativ viel und vergleichbare Kandidaten haben auch geringere Abmessungen (XPS 12:¬†317 x 215 x 20 –¬†BxTxH in mm). Trotz dieser im Vergleich zur direkten Ultrabook-Konkurrenz eher schlechten Werte sind sie sehr alltagstauglich und im Vergleich zu vielen normalen Notebooks sogar sehr gut. Das gl√§nzende Finish beim Display f√ľhrt zu Reflexionen, die aber dank der sehr guten Helligkeit nahezu neutralisiert werden k√∂nnen. Bei der Akkulaufzeit punktet das Ultrabook Convertible von Dell wieder voll, es erreicht laut Hersteller bis zu 8 Stunden, Powermark ermittelte mit Ballanced-Einstellungen und mittlerer Display-Helligkeit 4:05 Stunden, was bei den aller meisten realistischen Anwendungsszenarien im Office-Betrieb f√ľr 5:30 bis 6 Stunden ohne Steckdosen-Kontakt reichen d√ľrfte. Ein sehr ordentlicher Wert, besonders unter Ber√ľcksichtigung der vorhandenen Leistungsreserven der getesteten Variante.

F√ľr eine mobile Nutzung ebenso ein gro√üer Pluspunkt sind die Convertible Eigenschaften. Die Vorteile der unterschiedlichen Modi bieten in verschiedenen Situationen je einen gro√üen Komfort.

Bewertung РMobilität
Bewertung Mobilit√§t f√ľr das getestete XPS 12: 4 von 5 Sternen

Trotz spiegelnder Oberfl√§che ist dank der hohen Helligkeit die Nutzung im Freien meistens m√∂glich, mit kleinen Einschr√§nkungen allerdings. Die Akkulaufzeit ist sehr ordentlich und die verschiedenen Modi sind ein sehr netter Bonus. Das Gewicht k√∂nnte daf√ľr geringer ausfallen. Insgesamt bekommt das XPS 12 in diesem ultrabook-king.de-Test 4 von 5 m√∂glichen Sternen in der Kategorie Mobilit√§t.

Preis-/Leistung

Bewertung Preis-/Leistung: 4 von 5 Sternen

Die f√ľr diesen Test vorliegende Variante hat mit 1500‚ā¨ (Januar 2013) einen doch sehr stolzen Preis, es handelt sich um das Top-Modell. Die g√ľnstigste Variante ist f√ľr 1200‚ā¨ zu haben und trotzdem noch mit einem Intel Core i5, einer 128 GB SSD und 4 GB Arbeitsspeicher ausgestattet. Da nur die leistungsbezogene Hardware und die Festplatte etwas kleiner dimensioniert sind und diese Ausstattung aber f√ľr die aller meisten unter uns (bzw. die allermeisten Aufgaben) v√∂llig ausreichend sein sollte, w√ľrde das Ergebnis der aktuell g√ľnstigsten Variante nicht viel schlechter ausfallen. Die Ausstattung ist sogar etwas besser (i5 statt i3) als bei der gleich teuren Variante des VAIO Duo 11. Ber√ľcksichtigt man diese Faktoren und bedenkt, dass man ein vollwertiges Notebook mit der Einsatzm√∂glichkeit als Tablet-Ersatz bekommt, scheint uns eine Bewertung mit 4 von 5 Sternen als angemessen. Kauft man ein mittelpreisiges Clam-Shell-Ultrabook und ein ordentliches Tablet, so ist man zusammen auch schnell 1200-1400‚ā¨ los. Wobei im mobilen Einsatz und zum reinen Konsum von Inhalten ein Tablet sicherlich Vorteile gegen√ľber dem XPS 12 hat, daf√ľr entfallen verschiedene Datenbest√§nde und deren teils l√§stige Abgleich.

Convertible-Bewertung

Bewertung Convertible: 4,5 von 5 Sternen

An dieser Stelle betrachten und bewerten wir nochmal gesondert die Realisierung der Verwandlung von Tablet zu Ultrabook und umgekehrt. Die hier erreichte Punktzahl fließt nicht mit in das Endergebnis ein.

Beim Dell XPS 12 ist das Display innerhalb des Rahmens um 180¬į schwenkbar. Dr√ľckt man im Clam-Shell-Modus leicht gegen den oberen Bereich des Displays selbst, l√∂st es sich vom Rahmen und kann stufenlos geschwenkt werden, wobei es nat√ľrlich genau mittig am Rahmen arretiert ist. Nach einer Drehung um 180¬į rastet das Display wieder im Rahmen ein. Die vorherige R√ľckseite mit dem Dell Logo zeigt nun zur Tastatur und umgedreht. Das Display kann jetzt mit Rahmen frei bewegt werden und es passt seine Orientierung dank Lagesensor automatisch der jeweiligen Ausrichtung an. Es kann also in verschiedenen Modi betrieben werden. Man kann das Display komplett auf der Tastatur ablegen, es l√§sst sich im Zelt-Modus verwenden und bringt auch gleich seinen eigenen Stand in Form der Geh√§use-Basis mit.

Die Umsetzung ist absolut stabil, auch die Quersteifigkeit von Display und Rahmen k√∂nnten besser kaum sein. Das Ein- und Ausrasten des Displays im Rahmen macht ebenso einen guten, langlebigen und wertigen Eindruck. Bez√ľglich der Langlebigkeit bietet der Schwenkmechanismus gegen√ľber Slider-Ultrabooks oder dem Taichi den Vorteil, dass sich das Display im zugeklappten Zustand innen befindet, somit auf der Tastatur abgelegt ist und dadurch einen h√∂heren Schutz gegen√ľber St√∂√üen und Kratzern genie√üt.

W√§hrend der Nutzung im Clam-Shell-Modus, also wie ein normales Notebook, entstehen durch die Convertible-Funktionen keinerlei Nachteile oder Einschr√§nkungen, au√üer vielleicht ein insgesamt etwas breiter Streifen rund um den sichtbaren Bereich des Displays. Auch die Nutzung alternativ zu einem Tablet ist wirklich gut m√∂glich, Nachteile hat es hier aber nat√ľrlich durch die H√∂he und das Gewicht. Vorteilhaft ist hier hingegen wieder die M√∂glichkeit, das Convertible in verschiedenen Modi zu nutzen, wozu bei den reinen Tablets zumindest eine Tasche oder ein Standfu√ü ben√∂tigt wird.

Zusammenfassend l√§sst sich festhalten, dass die Umsetzung stabil und solide ist. Au√üerdem bietet das XPS 12 gegen√ľber einem Notebook ohne Touch und Convertible-Funktion nur Vorteile, keinerlei Einschr√§nkungen oder Nachteile. Betrachtet man nur die Funktion als Tablet, steht es den reinen Tablets sicher etwas nach, wei√ü aber auch hier durchaus zu √ľberzeugen.

ultrabook-king.de bewertet in diesem Test die Convertible-Umsetzung des XPS 12 mit 4,5 von 5 m√∂glichen Sternen. Bisher scheint nur das Konzept beim Lenovo ThinkPad Helix oder dem Intel Referenz-Design North Cape dem XPS 12 √ľberlegen.

UPDATE: Wir haben die Haswell Variante des XPS 12 mittlerweile genauer unter die Lupe nehmen können, weiteres findet ihr hier: Vergleich: Haswell vs. Ivy Bridge mit Dell XPS 12.

Fazit

Dell XPS 12 im Ultrabook Test - Ergebnis

In diesem Test konnte das Dell XPS 12 voll √ľberzeugen. Betrachtet man nur seine Eigenschaften als Clam-Shell-Ultrabook zeigt es schon was es kann und ist auf absoluten Top-Niveau, lediglich die Ausstattung, besonders die Konnektivit√§t, k√∂nnten erheblich verbessert werden. Doch das XPS 12 ist nicht nur ein Clam-Shell-Ultrabook, es ist ein Ultrabook Convertible. Die Convertible-Umsetzung, mit einem im Rahmen um 180¬į schwenkbaren Display, ist sehr gut gelungen. Bei der Nutzung im Clam-Shell-Modus entstehen dadurch keine Nachteile im Vergleich zu einem Standard-Notebook. Im entsprechenden Modus mit einem dedizierten Tablet verglichen, ergeben sich ein paar Nachteile, diese werden aber durch die Vorteile der Vereinigung von zwei Ger√§ten in einem wieder ausgeglichen.

Betrachtet man die einzelnen Wertungs-Kategorien, verdient sich das XPS 12 bei der Arbeitsgeschwindigkeit und Verarbeitung und Emission sehr gute Werte, mit je 4,5 Sternen. Verbesserungen sind hier (bei aktuellen M√∂glichkeiten) eigentlich nur noch bei der Lesegeschwindigkeit der SSD und der Temperatur im Bereich der Lufteinl√§sse unter Volllast m√∂glich. Auch Display und Mobilit√§t √ľberzeugen beim XPS 12 und werden jeweils mit 4 Sternen gewertet, wobei es hier Abz√ľge f√ľr die spiegelnde Oberfl√§che des Displays und das f√ľr ein 12,5 Zoll Ultrabook recht hohe Gewicht gibt. Nicht √ľberzeugend und h√∂chstens Durchschnitt ist das XPS 12 Convertible bei Ausstattung und Zubeh√∂r. Kartenleser und Ethernet-Anschluss fehlen g√§nzlich, f√ľr den kabelgebundenen ¬†Anschluss von externen Anzeigeger√§ten wird nur ein Mini-Display-Port geboten. Zum Lieferumfang geh√∂ren auch keinerlei Adapter oder z.B. eine USB-Ethernet-Schnittstelle.

Im Gesamtergebnis erh√§lt das XPS 12 in diesem Test 81% bzw. 4 von 5 Sternen und somit die Note “Gut”.¬†Es ist damit das Ultrabook mit dem bis dato besten Testergebnis bei ultrabook-king.de. Diese Einordnung best√§tigen unseren subjektiven Eindruck √ľber alle bisherigen Tests hinweg.

Als Erg√§nzung zu diesem Test haben wir nat√ľrlich auch wieder ein Video auf YouTube ver√∂ffentlicht, in dem Ihr euch einen Eindruck vom XPS 12 in bewegten Bildern machen k√∂nnt. Selbstverst√§ndlich zeigen wir im Video auch die Verwandlung von Ultrabook zu Tablet und die verschiedenen Nutzungs-Modi als Convertible.

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Artikelbild-Quelle: Dell

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