Intel Harris Beach: Entwickler-Ultrabook weist Weg in die Zukunft Reviewed by Sven Kloevekorn on . Intel zeigt Herstellern wie es geht Das Intel Harris Beach ist ein für Softwareentwickler gedachtes Ultrabook von Intel, das zwar nie im regulären Handel verfüg Intel zeigt Herstellern wie es geht Das Intel Harris Beach ist ein für Softwareentwickler gedachtes Ultrabook von Intel, das zwar nie im regulären Handel verfüg Rating: 0

Intel Harris Beach: Entwickler-Ultrabook weist Weg in die Zukunft

Intel Harris Beach: Entwickler-Ultrabook weist Weg in die Zukunft

Intel zeigt Herstellern wie es geht

Das Intel Harris Beach ist ein für Softwareentwickler gedachtes Ultrabook von Intel, das zwar nie im regulären Handel verfügbar sein wird, aber dennoch einen interessanten Ausblick auf die nähere Zukunft der Ultrabooks gewährt. In dem Gerät sind sämtliche innovativen, Ultrabook-typischen Hardwarefeatures wie Sensoren untergebracht, die Intel künftig von Softwareentwicklern bei neuen Anwendungen und Apps für Windows 8.1 berücksichtigt wissen will.

Intel Harris Beach: Die Spezifikationen

Das Harris Beach ist als klassisches Clamshell-Ultrabook mit Multitouch-fähigem Touchscreen konzipiert. Bei der Displaygröße hat Intel sich für 13,3 Zoll und damit für den beim Publikum erfolgreichsten Formfaktor entschieden. Das Display löst zeitgemäß mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf, was eine Pixeldichte von immerhin 166 ppi ergibt. Erfreulicherweise bestätigt das Harris Beach den allgemein zu beobachtenden Trend zu Full-HD-Auflösungen bei Ultrabooks. Das verwendete IPS-Panel sollte für hohe Blickwinkelstabilität, starke Kontraste und satte Farben sorgen.


Unter der Haube werkelt mit dem Intel Core i5-4350U (2 x 1,4-2,9 GHz, TDP 15 Watt) natürlich ein aktueller Haswell-Prozessor, der dank seines gegenüber der Vorgängergeneration Ivy Bridge nochmals reduzierten Energieverbrauchs im WLAN-Betrieb eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden ermöglichen sollen. Hilfreich dürften in Sachen Laufzeit auch die neuen Power-States wie Connected Standby sein, dazu später mehr. Das RAM ist mit ausreichenden 4 GB ausgebaut, um Grafikberechnungen kümmert sich Intels bisher schnellste Onboard-GPU HD 5000 Iris.

Das Gehäuse des Harris Beach ist zwar aus Kunststoff gefertigt, soll sich ersten Berichten zufolge aber hochwertig anfühlen und einen stabilen Eindruck machen. Trotz üppig dimensioniertem Akku mit 53 Wh kommt das Muster-Ultrabook so nur auf moderate 1,46 kg Gewicht. Die Lüfter des Gerätes sollen übrigens beim Surfen weitgehend stumm bleiben, dafür aber unter Last gerne die Drehzahl wechseln und dabei unangenehm laut auffallen. Die Tastatur ist beleuchtet, das Touchpad beherrscht Multitouch und Gesten.

Die restlichen Specs gibt es in tabellarischer Form:

  • 180 GB SSD Intel 530 Series (bis zu 400 MB/s)
  • WLAN 802.11ac (Gigabit-WLAN, neuer Standard)
  • HSPA+ Modem
  • Bluetooth 4.0
  • NFC
  • 2 x USB 3.0
  • Kartenslot für SD-Karten in Standardgröße
  • Micro-HDMI-Ausgang mit Unterstützung für 4k-Video
  • Webcam 1,3 MP
  • GPS
  • Lichtsensor, Gyrosensor (Lagesensor), Beschleunigungssensor, Magnetometer
  • Windows 8 Pro, später Windows 8.1
  • TPM 2.0
  • Intel Wireless Display
  • Stereomikrofone

Ultrabook-Spezialitäten

Wie schon erwähnt, soll die reichhaltige Ausstattung Softwareentwickler dazu animieren, künftig Apps und Anwendungen zu programmieren, die etwa von den Sensoren Gebrauch machen und dem Nutzer so völlig neue Anwendungsszenarien wie ortsbezogene Dienste und Spiele (Stichwort: Ingress) eröffnen. Allgemein werden viele bisher hauptsächlich bei Smartphones und Tablets zu findende Features, zu denen auch der ab Haswell unabdingbare Touchscreen gehört, Einzug in neue Ultrabooks halten und so dazu beitragen, dass die beiden Geräteklassen weiter verschmelzen. Besonderes Augenmerk liegt dabei natürlich auf den Ultrabook Convertibles und ihrer Untergruppe der Slider, die Tablets und Notebooks auch physisch in einem Gerät vereinen.

Das Harris Beach ist offenbar auch das erste Ultrabook, bei dem unter dem für den Oktober 2013 erwarteten Windows 8.1 die schon seit Ultrabook-Urzeiten angekündigte Energiesparfunktion Connected Standby endlich voll funktionieren soll. Zur Erinnerung: Connected Standby soll dafür sorgen, dass das Ultrabook auch im Stromsparmodus S3 (Suspend to RAM, Standby) eigehende Benachrichtigungen wie E-Mails und Statusupdates von Social- Media-Diensten wie Facebook empfangen kann, ohne das Standby verlassen zu müssen und dabei den Energieverbrauch zu erhöhen. Sinn der Sache ist es, dass sich das Ultrabook schon auf dem aktuellsten Stand befindet und sich innerhalb weniger Sekunden aus dem Standby holen lässt, wenn es gebraucht wird.

Aus der Sicht von Intel handelt es sich beim Harris Beach um so etwas wie das „ideale“, zukunftsweisende Ultrabook, und wenn man sich die tolle Ausstattung vor Augen führt, kann man nur hoffen, dass die Massenhersteller sich von dem Gerät inspirieren lassen und bald Vergleichbares für halbwegs moderate Preise auf den Markt bringen werden – die Chancen dafür stehen gar nicht so schlecht.

Steve von ultrabooknews.com hat das Intel Harris Beach im (englischen) Unboxing-Video, schaut es euch an:

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Artikelbild-Quelle: ultrabooknews.com

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