Lenovo Yoga 13 im Test – IdeaPad Ultrabook Convertible Reviewed by Melcher Wolff on . Lenovo IdeaPad Yoga 13 im Ultrabook Test Das erste und bisher einzige Ultrabook Convertible aus der IdeaPad-Reihe von Lenovo ist das Yoga 13. Das getestete Leno Lenovo IdeaPad Yoga 13 im Ultrabook Test Das erste und bisher einzige Ultrabook Convertible aus der IdeaPad-Reihe von Lenovo ist das Yoga 13. Das getestete Leno Rating:

Lenovo Yoga 13 im Test – IdeaPad Ultrabook Convertible

Lenovo Yoga 13 im Test – IdeaPad Ultrabook Convertible

Lenovo IdeaPad Yoga 13 im Ultrabook Test

Zusammenfassendes Testsiegel zum Yoga 13 von Lenovo

Das erste und bisher einzige Ultrabook Convertible aus der IdeaPad-Reihe von Lenovo ist das Yoga 13. Das getestete Lenovo Yoga 13 ist nicht mit dem Yoga 11 zu verwechseln. Während das Yoga 11 nur über einen Nvidia Tegra-Prozessor verfügt, ist beim Yoga 13, wie in den Ultrabook-Spezifikationen festgelegt, immer ein x64-based ULV-i-Core-Prozessor von Intel verbaut. Somit kommt auch das normale Windows 8 zum Einsatz und nicht Windows 8 RT, wie beim Yoga 11. Lenovo hat mittlerweile auch ein Yoga 11s angekündigt, dies ist dann eine 11-Zoll-Variante des Yoga mit x64-Plattform. Die Verwandlung von Clam-Shell-Modus zu den anderen Modi erfolgt beim Lenovo Yoga durch ein um 360° umklappbares Display. Genauere Einzelheiten zu diesem Mechanismus findest du im Absatz Convertible-Bewertung in diesem Ultrabook Test.

Lenovo hat uns für diesen Test eine Yoga 13-Variante mit Intel Core i7 3517U (inkl. Intel HD4000), 128 GB SSD (Samsung PM830) und 4 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um ein spezielles Testsample. Aktuell liegt der Einstiegspreis für die einfachste Variante des Yoga 13 bei rund 1000€. Diese verfügt dann über 4GB RAM, 128GB SSD und eine Core i3-CPU. Die teureren Konfigurationen verfügen natürlich auch alle über eine SSD (bis 256 GB) und mindestens einen i5-Prozessor.

Als das Yoga 13 bei uns ankam, haben wir ein Hands-on Video gedreht, in dem du das Ultrabook Convertible in bewegten Bildern sehen kannst. Besonderes Augenmerk haben wir hier auf die Convertible-Eigenschaften gelegt.

Die folgenden Kriterien werden innerhalb des Tests bewertet und fließen (tlw.) anhand des Bewertungsschemas in die Gesamtbewertung des Ultrabook Convertible mit ein:

Datenblatt des Lenovo IdeaPad Yoga 13

Hier geht es zum Datenblatt des Lenovo Yoga 13

Arbeitsgeschwindigkeit

Das Yoga 13 ist ein Ultrabook, somit natürlich ein flotter Begleiter. Mit i7, SSD und Windows 8 sind der Systemstart und andere Aufgaben rasch erledigt. In diesem Test offenbart das Yoga 13 in Puncto Arbeitsgeschwindigkeit bzw. Benchmarks jedoch auch eine Schwäche. Wo diese liegt, liest du gleich.

Benchmarks

Wie bei unseren Ultrabook Testberichten üblich, haben wir auch das IdeaPad Yoga 13 für diesen Test einigen Benchmark-Tools unterzogen. PC Mark 7 bewertet die Gesamtleistung. Hier erreicht das Yoga 13 eine Punktzahl von 4518, ein ordentlicher Wert. Dann kommen wir aber auch schon zu der bereits angesprochenen Schwäche. Das Yoga 13 verfügt zwar über eine SATA-III-SSD (128GB SAMSUNG PM830 mSATA SSD (MZMPC128HBFU)), Crystal Disk Mark und zur Kontrolle auch andere SSD-Benchmark-Tools liefern aber nur eine maximale  seq. Lesegeschwindigkeit um die 255 MB/s und eine maximale Schreibgeschwindigkeit von 245 MB/s. Dies entspricht nicht den Möglichkeiten einer SATA-III, sondern eher einer SATA-II-SSD. Auch wenn es bei der täglichen Arbeit vermutlich eher selten ins Gewicht fällt, ist es schon etwas enttäuschend. Beim Arbeitsspeicher liefert NovaBench ebenso keine Top-Werte ab, es erreich eher unterdurchschnittliche 7749 MB/s als maximale Geschwindigkeit.

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Startvorgänge

Seit Windows 8 und SSD sind die Startvorgänge eigentlich kein wirkliches Problem mehr. Aus dem ausgeschalteten Zustand bis zur vollen Betriebsbereitschaft braucht das Lenovo Yoga 13 in diesem Test ca. 7 Sekunden. Für das Aufwachen aus dem Standby (S3) werden ca. 2-3 Sekunden benötigt und aus dem Ruhezustand (S4) um die 5 Sekunden. Alles samt Werte in den Bereichen, wie wir Sie von Ultrabooks mit Windows 8 und SSD gewöhnt sind, wo ein paar Sekunden mehr oder weniger kaum noch ins Gewicht fallen.

Bewertung – Arbeitsgeschwindigkeit
Bewertung Arbeitsgeschwindigkeit: 4 von 5 Sternen

In der Summe bekommt das Yoga 13 in der Kategorie Arbeitsgeschwindigkeit 4 von 5 möglichen Sternen. Ein typisches Ultrabook, wenn auch mit leichten Abzügen in der B-Note, durch die nicht voll ausgeschöpften Möglichkeiten bei der SSD.

Display

Als Display kommt beim IdeaPad Yoga 13 ein 13,3″ Touchscreen mit HD-plus-Auflösung (1600×900) zum Einsatz. Es verfügt über ein glänzendes Finish, was insgesamt zu einer kontrastreichen, scharfen und feinen Darstellung führt, mit den bekannten Spiegelungen.

Auflösung und Spiegelung

Die HD-plus-Auflösung ist ein sehr guter Mittelweg zwischen Feingranularität und der Größe der darzustellenden Elemente. Es sind genügend Pixel für die Darstellung vorhanden, die einzelnen Objekte fallen aber nicht zu klein aus. Wer sich an Spiegelungen eines glänzenden Displays stört, für den könnte das Yoga 13 aus dem Raster fallen. Diese sind mit entsprechenden Lichtverhältnissen doch recht stark wahrnehmbar. Die Display-Helligkeit sollte schon auf das Maximum gestellt werden, um die Spiegelungen so gut es geht zu überblenden.

Datenblatt des Lenovo IdeaPad Yoga 13

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Blickwinkel, Helligkeit und Kontrast

Das eingesetzte Display ist ein IPS-Panel, also verfügt es über eine gute Blickwinkelstabilität. Die Helligkeits-Werte des Yoga 13-Displays sind ordentlich. Unser Leuchtdichtemesser liefert Werte um die 270 cd/m², wobei die Werte in der Mitte messbar besser sind. Die menschliche Wahrnehmung reicht aber nicht aus, um dies zu registrieren. Der Schwarzwert liegt bei 0,33 cd/m², was einem realen Kontrastverhältnis von etwa 820:1 entspricht, ein sehr guter Wert. Die Helligkeit auf der maximalen Stufe reicht aus, um die meisten Spiegelungen auch im Freien zu überblenden, mehr als 1 Stufe sollte man jedoch nicht nach unten regeln.      

Bewertung – Display
Bewertung Display: 4 von 5 Sternen

ultrabook-king.de bewertet das Display des getesteten Yoga 13 mit 4 von 5 Sternen. Die Auflösung von 1600×900 Pixeln  ist ein guter Mittelweg. Die Helligkeit ist gut, Blickwinkelstabilität und Kontrast sind sehr gut.

Ausstattung und Zubehör

In der Kategorie Ausstattung und Zubehör ist das Yoga 13 bezüglich der Quantität der Anschlüsse nicht besonders, weder besonders gut, noch besonders schlecht. Mehr zu den Schnittstellen, den Eingabegeräten und der Sound-Wiedergabe liest du in den folgenden Passagen.

Anschlüsse und Schnittstellen

An drahtlosen Schnittstellen ist mit n-WLAN und Bluetooth das Standardprogramm dabei. Auf Besonderheiten wie UMTS, LTE oder Wireless Display besteht hingegen keine Option. Ähnlich verhält es sich bei den physischen Schnittstellen. Mit zwei USB 3.0-Ports, einem Kombi-Audio-Anschluss, HDMI (volle Größe) und Kartenleser ist das dabei, was man braucht. Ganz nett wären noch zusätzliche Anschlüsse wie VGA oder LAN.

Eingabegeräte (Tastatur, Touchpad und Touchscreen)

Tastatur und Mausersatz sind solide. Das große Touchpad reagiert vorhersehbar und präzise, es sind keine Fehleingabe zu verzeichnen. Auch die Nutzung von Multitouch-Gesten funktioniert tadellos. Bei der Tastatur wäre eine Hintergrundbeleuchtung schon wünschenswert und das Feedback könnte ein wenig stärker ausfallen. Hubweg und Lautstärke sind beide gering, was wir als positiv bewerten.

Datenblatt des Lenovo IdeaPad Yoga 13

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Auch der 13,3-Zoll-Touchscreen arbeitet einwandfrei, ob mit einem oder mehreren Fingern (theoretisch bis zu 10) bedient. Durch die HD-plus-Auflösung ist es auch mit den Standard-Einstellungen von Windows 8 in der Regel kein Problem, die entsprechenden Bedienfelder und Links zu treffen.

Sound

Auch beim Sound leistet sich das Lenovo IdeaPad Yoga 13 im Test keine Spitze nach oben oder unten. Rein subjektiv wird der Sound aber eher im oberen Mittelfeld angeordnet, wirkt keinesfalls blechern. Besonders ist die bauliche Anordnung der Lautsprecher bzw. derer Auslässe. Die akustischen Signale strömen aus den Schlitzen der Tastatur, also  zwischen den einzelnen Tasten heraus. Das führt logischerweise dazu, dass bei der Benutzung in einem anderen als dem Clam-Shell-Modus, die Soundauslässe vom Nutzer weggerichtet sind, was aber in diesem Test nicht als wirklich störend empfunden wurde. Wenn die Situation oder der Anspruch einen optimalen und perfekten Sound verlangen, z.B. beim genußvollen Filmschauen, sind die internen Lautsprecher der allermeisten Notebooks eh nicht geeignet.

Bewertung – Ausstattung und Zubehör
Bewertung Ausstattung und Zubehör: 3,5 von 5 Sternen

Insgesamt bewertet ultrabook-king.de das getestete Yoga 13 Ultrabook Convertible in der Kategorie Ausstattung & Zubehör mit 3,5 von 5 möglichen Sternen. Die Eingabegeräte geben ein solides Bild ab, der Sound ist ok und bei den Schnittstellen ist das Standard-Programm mit an Board. Es gibt wenig zu bemängeln, aber richtige Highlights werden nicht geboten.

Verarbeitung und Emission

Unter diesem Punkt wird der allgemeine Qualitätseindruck und die Emission von Geräuschen und Abwärme bewertet.

Verarbeitung

Das Lenovo Yoga 13 fühlt sich gut an. Die Festigkeit der Unterseite der Basis und des Displays, auch bei der Benutzung mittels Fingereingabe, wissen zu überzeugen. Lediglich die obere Seite der Gehäusebasis gibt im inneren Bereich zu stark nach. Es entsteht zwar keinesfalls das Gefühl, dass etwas brechen könnte, eine höhere Unempfindlichkeit gegenüber der alltäglichen Druckbelastung wäre, gerade im Bereich der Tastatur, aber wünschenswert. Die Materialien wirken solide aber nicht edel oder dergleichen. Die Verarbeitung bezüglich der Convertible-Umsetzung, also die Qualität der innovativen Scharniere, ist sehr gelungen und wirkt absolut stabil und langlebig. Einzelheiten dazu im Absatz Convertible-Bewertung.

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Lautstärke

Die Geräuschkulisse, die vom Yoga 13 aufgebaut wird, ist dauerhaft wahrzunehmen. Auch im Leerlauf sind die Lüfter so laut, dass sie hörbar sind. Das Schallpegel-Messgerät PCE-322A von PCE Instruments liefert immer Werte oberhalb der 30 dB. Dabei können es im Office-Betrieb auch mal 34 dB werden. Das ist nicht leise, aber durchaus erträglich. Wirklich hörbar wird das Gerät nur bei höherer Last, hier kommt es dann aber auch auf ca. 42 dB. Die Geräuschemission ist insgesamt als nicht optimal zu beschreiben. Für gegenüber Geräuschemissionen etwas empfindsamere Gemüter könnte das Yoga 13 insgesamt einen Tick zu laut sein. Positiv ist in jedem Fall die Lüftersteuerung. Ein Aufdrehen des Lüfter hat immer einen eindeutigen Verursacher, der sich gegebenenfalls abstellen lässt. Ein spontanes Lauter-werden, ohne auszumachende Ursache erfolgte in diesem Test beim Yoga 13 zu keinem Zeitpunkt.

Temperatur

Das PCE-888 Thermometer ermittelt im Leerlauf Temperaturen von 25-32°C. Die Bereiche wo die Hände während der Benutzung zu finden sind, bleiben aber kühl. Die höchsten Temperaturen treten im linken oberen Bereich der Tastatur auf, also rund um die ESC-Taste und auf der gegenüberliegenden Gehäuseunterseite. Auch bei höheren Belastungen sind hier die “Hot-Spots” zu finden. Unter längerer starker Belastung treten hier Temperaturen knapp oberhalb der 40°C auf. Solche Belastungen sind aber in der realen Benutzung höchst selten und darüberhinaus ist eine Max-Temp von 40-41°C absolut im Rahmen. In Puncto Wärmeemission überzeugt das Lenovo Yoga 13 in diesem Test.

Bewertung – Verarbeitung und Emission
Bewertung Verarbeitung und Emission: 3,5 von 5 Sternen

Die Verarbeitung ist solide, mit der Einschränkung eines etwas zu starken Nachfedern im auf der Oberseite der Gehäuse-Basis. Während das Yoga 13 in diesem Test bei der Wärmeemission ein gutes Bild abgibt, ist die Geräuschentwicklung nicht auf Top-Niveau aber noch absolut ok. Insgesamt bewertet ultrabook-king.de das Lenovo Yoga 13 mit 3,5 von 5 Sternen in der Kategorie Verarbeitung und Emission.

Mobilität

Das Yoga 13 liegt mit seinem 13,3 Zoll-Bildschirm mal wieder im mittleren Bereich der Ultrabook-Riege. Auch innerhalb dieser Größenklasse pendelt sich das Gewicht mit 1525g im Mittelmaß ein. Die Abmessungen (334 x 224 x 17 mm), besonders die Höhe (17 mm) sind gut, ein Ultrabook Convertible im 13,3 Zoll-Format dürfte den Ultrabook-Spezifikationen nach immerhin 20mm hoch sein.

Datenblatt des Lenovo IdeaPad Yoga 13

Hier geht es zum Datenblatt des Lenovo Yoga 13

Das Display gibt bei der Bewertung der Mobilität ein geteiltes Bild ab. Der Blickwinkel ist sehr stabil. Das glänzende Finish führt zu Reflexionen, die das Display wirklich nur bei voller Helligkeit überblenden kann. Ein Tick mehr Leuchtkraft könnte dem Display nicht schaden, so könnten Reflexionen besser ausgeglichen werden. Um die Reflexionen einer Lichtquelle abzustellen bzw. zu umgehen, hat man durch die gute Blickwinkelstabilität und die verschiedenen Convertible-Modi aber in jedem Fall die Möglichkeit einer angepassten Ausrichtung.

Bei der Akkulaufzeit spielt das Yoga 13 im oberen Mittelfeld mit, es erreicht laut Lenovo bis zu 8 Stunden. Powermark (Ballanced-Einstellungen) mit mittlerer Display-Helligkeit ermittelte 3:35 Stunden, was in der Praxis und bei den meisten Aufgaben für 5 bis 5,5 Stunden ohne Steckdose in Reichweite langen sollte.

Bewertung – Mobilität
Bewertung Mobilität für das getestete XPS 12: 4 von 5 Sternen

Das Lenovo Yoga 13 erhält in diesem Test 4 von 5 möglichen Sternen für die Mobilität. Durch die verschiedenen Modi erhält man viele Einsatzmöglichkeiten, die Akkulaufzeit ist gut, lediglich die Reflexionen sind störend, zumal dem Display ein wenig mehr Helligkeit gut tun könnte.

Preis-/Leistung

Bewertung Preis-/Leistung: 4 von 5 Sternen

Das Yoga 13 ist aktuell für einen Einstiegspreis von 999€ zu haben. Und selbst diese einfachste Variante des Yoga 13 verfügt über eine reine SSD und ein Display mit IPS-Panel und 1600×900 Pixeln. 999€ ist für ein Ultrabook Convertible absolut gerechtfertigt, zumal es bei der Umsetzung wie beim Yoga 13 einem dedizierten Clam-Shell-Ultrabook in nichts nachsteht, durch die Convertible-Eigenschaften also keinerlei Nachteile entstehen und diese somit wirklich als Zusatz zu sehen sind. Mit steigendem Preis der anderen Varianten, steigt die leistungsbezogene Hardware und die Größe der SSD, ob man dies braucht und welche Hardware für die eigenen Bedürfnisse dann die passende ist, muss letztlich individuell beantwortet werden. In diesem Test erhält das Lenovo IdeaPad Convertible 4 von 5 Sternen im Preis-/Leistungsverhältnis.

Convertible-Bewertung

Bewertung Convertible: 4 von 5 Sternen

An dieser Stelle betrachten und bewerten wir nochmal gesondert die Realisierung der Verwandlung vom Tablet-Modus zu Ultrabook und umgekehrt. Die hier erreichte Punktzahl fließt nicht mit in das Endergebnis ein.

Das Lenovo Yoga 13 verfügt über besondere Scharniere, die es ermöglichen das Display um 360° umzuklappen. Man kann das Display also mit der Rückseite auf der Rückseite der Gehäuse-Basis ablegen. Die Bewegung ist stufenlos, so kann jede Stellung innerhalb der 360° gewählt werden. Um dann auch den benötigten Halt zu geben, ist der Widerstand der Scharniere recht groß, aber in keinem Fall zu groß bzw. störend.

Wer nicht weiß, dass es sich beim Yoga 13 um ein Convertible handelt, wird dies im Zweifel zunächst auch gar nicht bemerken. Der Mechanismus ist absolut unauffällig, so lange er nicht genutzt wird. Wenn man ihn nutzt, ergeben sich insgesamt vier verschiedene Modi: der Notebook-Modus, der Stand-Modus, der Zelt-Modus und der Tablet-Modus. Der kleine Haken bei dieser Convertible-Umsetzung ist, dass die Tastatur und das Touchpad dann auf der Unter- bzw. Rückseite sind. Am Anfang hat man leichte Hemmungen das Yoga auf dem Tisch abzustellen. Das Material des Gehäuses ist hier aber sehr unempfindlich, Tastatur und Touchpad sind dann natürlich deaktiviert und zeigen keinerlei Tendenz irgendwo hängen zubleiben oder dergleichen. Die anfängliche Scheu konnte so während des Testzeitraums, sogar relativ schnell, abgelegt werden.

Die Scharniere sind absolut solide und machen einen langlebigen Eindruck. Auch bei sehr genauem Hinschauen und zig-maliger Benutzung sind hier keine Schwächen oder negativen Tendenzen auszumachen.

Bei der Nutzung als normales Ultrabook entstehen durch die Convertible-Eigenschaften keinerlei Probleme. Anders als bei den Modellen mit Slider-Technik, hier ist dann keine vollwertige Tastatur mehr vorhanden. Vergleicht man jedoch die Eigenschaften als Tablet, mit den Slidern und erst recht einem reinen Tablet, ergeben sich schon Defizite. Durch das Gewicht ist eine In-Hand-Nutzung nicht lange möglich und es liegt auch nicht so gut in der Hand. Das Yoga 13 will aber auch kein Tablet sein, sondern es ist Ultrabook Convertible. Also ein Ultrabook mit der Möglichkeit zur Nutzung im Tablet-Modus, das durch die Gehäuse-Basis sogar gleich seinen eigenen Stand mitbringt.

Bezüglich der Convertible-Umsetzung erhält das Lenovo Yoga 13 im ultrabook-king.de-Test 4 von 5 möglichen Sternen. Es schneidet hier etwas besser ab als das Sony VAIO Duo 11 mit Slider-Technik und etwas schlechter als das Dell XPS 12, das über ein im Rahmen um 180° schwenkbares Display verfügt.

Fazit

Lenovo Yoga 13 im Ultrabook Test - Ergebnis

Das getestete Lenovo Yoga 13 wusste in diesem Test sehr zu gefallen. Es ist ein vollwertiges Ultrabook, das flott unterwegs ist und mit dem sich prima Inhalte produzieren lassen. Für die legere Nutzung sind die drei weiteren Modi sehr praktisch und komfortabel. Wobei es im direkten Vergleich mit einem reinen Tablet hier den kürzeren zieht. Es will aber auch kein vollwertiger Tablet-Ersatz sein, sondern spielt seine Trümpfe durch die Vielseitigkeit aus.

Steigt man etwas detaillierter in die Bewertung ein, heben sich besonders die insgesamt solide und wertige Verarbeitung und die grenzwertige Situation bei Reflexionen auf dem Display hervor. Auch würden eine LAN-Schnittstelle und ein analoger Grafikausgang das Schnittstellen-Portfolio etwas runder werden lassen. Die Geräuschemission ist für empfindliche Gemüter nicht optimal, sollte aber für die meisten bzw. in den allermeisten täglichen Anwendungsszenarien kein Problem darstellen. Punkten kann es wieder bei der Akkulaufzeit und der Wärmeentwicklung.

Betrachtet man die Eigenschaften als Convertible genauer, so ergibt sich auch hier ein gutes Bild. Die anfängliche Skepsis über die im umgeklappten Modus auf der Unterseite befindliche Tastatur hat sich schnell in Wohlgefallen aufgelöst, da hierdurch keine störenden Einflüsse registriert wurden. Die Verarbeitung des Klapp-Mechanismus ist sehr stabil und macht einen langlebigen Eindruck.

Als Gesamtergebnis erhält das Lenovo Yoga 13 in diesem Test 77% bzw. 4 von 5 Sternen und somit die Note “Gut”. Dieses Testergebnis gehört zu den besten bei uns und das hat sich das Yoga 13 auch wirklich verdient. Die Nutzung in den verschiedenen Modi bringt Komfort und lässt das Yoga 13 zu einem häufigen Begleiter werden, ob am Arbeitsplatz, dem Sofa oder zum Zeitung lesen.

Wer das Lenovo Yoga 13 in bewegten Bildern erleben möchte, dem sei noch unser Hands-on Video zum Yoga 13 nahegelegt. Besonderes Augenmerk haben wir hier auf die Eigenschaften als Convertible gelegt.

Das Lenovo Yoga wurde von unserer US/UK-Partnerseite ultrabooknews.com zu uns geschickt. Ein Review auf Englisch findet ihr dort natürlich auch.

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Artikelbild-Quelle: Lenovo

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