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Neues Mittelklasse-Ultrabook von Asus – Vivobook S 301

Neues Mittelklasse-Ultrabook von Asus – Vivobook S 301

Asus Vivobook S301 – Mittelklasse Ultrabooks mit Haswell und Touch in den USA vorgestellt

Asus will Ultrabooks vermehrt auch unter seiner Marke Vivobook anbieten und hat in den USA jetzt die Serie Vivobook S301 vorgestellt, die natürlich durchgehend mit den neuen Intel-APUs der Haswell-Generation mit integriertet HD Grafik ausgestattet ist. Wie bei allen Ultrabooks der neuesten Generation kommen bei den austattungs- und preismäßig in die Mittelklasse einzuordnenden 13,3-Zöllern Touchscreens zum Einsatz, die aber leider wieder einmal ein eher schwaches Bild abgeben.

Asus ist auf dem Ultrabook-Markt bisher vor allem durch seine recht gelungenen, allerdings auch nicht ganz billigen Zenbooks wie das UX31A mit ihren charakteristischen Metallgehäusen aufgefallen, aber auch das günstigere Preissegment hat der taiwanesische Hersteller beispielsweise mit seiner S56-Serie schon bedient. Zu den Ultrabook Convertibles hat Asus das innovative Taichi mit seinen beiden, sich im Deckel gegenüberliegenden IPS-Bildschirmen beigesteuert. Ultrabooks mit der Bezeichnung Vivobook gibt es zumindest in den USA auch schon:  Anfang Juli dieses Jahres wurden dort die Vivobooks S551LB und V551LB vorgestellt, die über der neuen Serie S301 einzuordnen sind.

Asus Vivobook S301: Sechs Varianten für den US-Markt gesichtet

Bisher sind sechs verschiedene Modelle für den US-Markt bekannt, die vom Vivobook S301LA-C1015H mit Intel Core i3-4010U, Intel HD 4400-Grafik, 4 GB RAM und einer Festplatte mit 500 GB für 699 Dollar (ohne MwSt.) bis zum Vivobook S301LP-C1029H für 949 Dollar reichen, das mit dem fixen Intel Core i7-4500U, 1 TB HDD, 8 GB RAM sowie der dedizierten Grafiklösung  AMD Radeon Mobility 8530G bestückt ist. Das LA in der Modellbezeichnung steht dabei für die Varianten ohne, das LP für die Varianten mit gesonderter Grafik mit eigenem Speicher. Modelle mit SSDs werden nicht angeboten. Erstaunlich: Die Festplatten mit 5.400 Umdrehungen pro Minute werden offenbar nicht von SSD-Caches unterstützt, was für Ultrabooks absolut untypisch und eventuelle nicht mit Intels Vorgaben vereinbar ist. Die Nachrüstung einer SSD dürfte daher einen deutlich spürbaren Performancezuwachs mit sich bringen

Display-Elend

Identisch sind bei allen Vivobooks S301 die Displays. Leider setzt Asus hier auf blickwinkelabhängige, billige TN-Panels mit der für diese Technologie typischen Schwächen in Sachen Kontrast und Farbtreue, die zudem nur über die WSXGA-Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln verfügen, was für die niedrige Pixeldichte von nur 117 ppi verantwortlich zeichnet. Derartige Bildschirme sind einfach nicht mehr zeitgemäß und in diesem Fall auch nicht durch einen besonders niedrigen Preis gerechtfertigt. Dass Asus in den höherpreisigen Vivobooks S301 dedizierte Grafiklösungen anbietet, die in Richtung Multimedia weisen, wird durch das damit nicht schritthaltende Display nachhaltig konterkariert und kann getrost als fast sinnlos bezeichnet werden.

Gehäuse, Schnittstellen und Eingabegeräte des Asus Vivobook S301


Das Gehäuse kommt schlank und robust daher, ohne bei diesen Aspekten an die hochwertigeren, leichteren und dünneren Zenbooks heranzureichen. Für den geforderten Preis geht die Qualität ersten Tests zufolge absolut in Ordnung. Die Base der Vivobooks S301 kommt im matten Alu-Look daher, während  der Bildschirm in glänzenden, schwarzen Kunstsoff eingefasst ist. Die Deckelrückseite ist in mattem Schwarz gehalten. Beim verbauten Material überwiegt Metall. Wir finden das Design durchaus schick, was in dieser Preisklasse noch keine Selbstverständlichkeit ist. Die Maße betragen 330 x 233 x 21 mm, das Gewicht beläuft sich auf niedrige 1,75 kg.

Gefunkt wird über WLAN n und Bluetooth 4.0, ansonsten gibt es 3 x USB, HDMI, Gigabit-LAN und einen SD-Kartenleser. Damit ist alles an Bord, was man in dieser Preisklasse erwarten darf. VGA muss bei Bedarf über einen Adapter nachgerüstet werden. Der Akku hat eine Kapazität von 38 Wh, was im Hinblick auf die sparsamen Haswell-Plattformen angemessen ist und für einige Stunden mobile Nutzung ausreichen dürfte.

Das Touchpad mit Multitouch-Funktion erkennt Gesten, mit denen unter anderen das installierte Windows 8 komfortabler gesteuert werden kann, hätte aber aus unserer Sicht im Hinblick auf den dafür zur Verfügung stehenden Platz gerne noch etwas größer ausfallen können. Ungünstig für Reisende:  Das Keyboard ist zwar ausreichend groß, eine Beleuchtung ist aber nicht vorhanden.

Welche der Modelle der Vivobook S301-Serie wann, in welchen Konfigurationen und zu welchen Preisen auf dem deutschen Markt ankommen, steht noch nicht fest. Wer ein schickes, solides und mobiles 13,3-Zoll-Ultrabook im mittleren Preisbereich sucht und sich nicht an dem unterklassigen Bildschirm, der fehlenden Tastaturbeleuchtung und dem Mangel an einem SSD-Cache stört, sollte neuen Vivobooks auf jedem Fall im Auge behalten.

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Artikelbild-Quelle: Asus

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