Dell Inspiron 14z im Ultrabook Test

Dell Inspiron 14z im Ultrabook Test

Ultrabook Test: Dell Inspiron 14z

Dell Inspiron 14z im Ultrabook Test - Ergebnis

Das Dell Inspiron 14z Ultrabook ist ein Mittelklasse-Ultrabook im 14 Zoll Format. Grundsätzlich ist das Inspiron 14z Ultrabook nicht  mit dem inzwischen etwas in die Jahre gekommenem Dell Inspiron 14z zu verwechseln. Hier handelt es sich nicht um ein Ultrabook. Das Inspiron 14z – 5423 im Test verfügt über einen Intel Core i5 3317U der aktuellen Ivy Bridge Generation. Als Grafikkarte ist eine dedizierte AMD Radeon HD 7570M verbaut, die die integrierte Intel HD 4000 unterstützt. Des Weiteren verfügt das Ultrabook über eine reine SSD Festplatte mit 128GB Speicherkapazität. Als Arbeitsspeicher sind 6GB DDR3 RAM verbaut.

Das von uns getestete Modell verfügt noch über Windows 7 als Betriebssystem. Dell hat hier scheinbar bereits umgestellt, alle Ultrabooks des Herstellers werden nun standardmäßig mit Windows 8 ausgeliefert. Das Dell Inspiron 14z Ultrabook kann im Shop des Herstellers in unterschiedlichen Konfigurationen gewählt werden. Die Prozessoren reichen von Intel Core i3 bis hin zu Intel Core i7. Beim Arbeitsspeicher hat der Käufer zwischen 4, 6 und 8GB DDR3 RAM die Wahl. Als Festplatte kommt entweder eine reine SSD oder eine hybride Lösung mit 500GB HDD und 32GB SSD-Cache zum Einsatz.

Zusätzlich zu diesem schriftlichen Test haben wir ein Video in unserem YouTube-Channel UltrabookPictures veröffentlicht. Hier kannst du dir alle Ergebnisse des Tests in der Zusammenfassung ansehen.

Die folgenden Kriterien fließen anhand des Bewertungsschemas in die Gesamtbewertung des Ultrabooks mit ein:

Arbeitsgeschwindigkeit

Die Kombination aus reiner SSD-Festplatte und Intel Core i5 3317U macht sich direkt bemerkbar. Alles geht gefühlt sehr schnell über die Bühne, sowohl Systemstart als auch zu öffnende Programme lassen nicht lange auf sich warten. Um etwas objektivere Werte zu erhalten, haben wir einige Benchmarks durchgeführt.

Benchmarks

Bei der von uns genutzten Benchmarking-Software PC-Mark 7 kommt das Dell Inspiron 14z nur auf einen Wert von 3189 Punkten. Dies hat uns zunächst verblüfft, da beispielsweise das Lenovo U310 im Test einen Score 3631 Punkten erhielt, obwohl es nicht über eine reine SSD-Festplatte verfügt. Der schlechte Wert entstand primär durch den Punkt “Video transcoding – downscaling”. Hier scheint die dedizierte AMD Radeon HD7570M eine schlechtere Figur zu machen, als die integrierte Intel HD 4000. Die Datentransferrate der Festplatte wurde durch das Tool HD Tune ermittelt und beträgt 310,7MB/s. Wobei dieser Wert für eine HDD sehr gut ist, liegt er bei einer SSD eher im Mittelfeld. Dafür kann der Arbeitsspeicher umso mehr überzeugen und liefert eine durch NovaBench ermittelte Datentransferrate von 11124MB/s.

Startvorgänge

Der Kaltstart, also das Booten aus dem komplett ausgeschalteten Zustand, erfordert ca. 25 Sekunden. Dies stellt einen Top-Wert dar und ist mehr als zufriedenstellend. Aus dem Ruhezustand (S4) benötigt das Dell Inspiron 14z im Ultrabook Test rund 20 Sekunden. Die Differenz von 5 Sekunden mag weniger ins Gewicht fallen, der Vorteil des Ruhezustandes ist aber, dass direkt mit allen geöffneten Programmen weitergearbeitet werden kann. Aus dem Standby (S3) benötigt das Dell Inspiron 14z ca. 2-3 Sekunden, was ein sehr guter Wert ist.

Bewertung – Arbeitsgeschwindigkeit
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In der Kategorie Arbeitsgeschwindigkeit überzeugt das Dell Inspiron 14z Ultrabook. Lediglich die SSD-Geschwindigkeit und ein Core i7 Prozessor für anspruchsvollere Rechenaufgaben bieten noch Luft nach oben. Daher erfolgt eine Bewertung mit 4 von möglichen 5 Sternen.

Display

Das 14 Zoll große TN-Panel des getesteten Dell Inspiron 14z verfügt über ein glänzendes Finish. Das Display macht auf den ersten Blick keinen besonders überzeugenden Eindruck, hierzu gleich mehr.

Auflösung und Spiegelung

Das TN-Panel des Dell Inspiron 14 im Test bietet eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln. Dies ist bei einem 14 Zöller relativ wenig. Durch eine höhere Auflösung könnten mehr Inhalte auf das Display gebracht werden. Auch die Spiegelung ist nicht überzeugend. In geschlossenen Räumen ist ein Arbeiten noch problemlos möglich. Draußen, bei starker Sonneneinstrahlung, sind die Inhalte kaum noch zu erkennen. Matte Displays erzielen hier in der Regel überzeugendere Ergebnisse.

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Blickwinkel, Helligkeit und Kontrast

Die Blickwinkelstabilität des Dell Inspiron 14z ist nicht überzeugend. Wo das Bild bei direkter Draufsicht noch einen guten, kontrastreichen Eindruck macht, wird dies bei einem seitlichen Blick auf das Display schnell getrübt. Die Farben verwaschen und das Bild wird schnell unscharf. Die maximale Helligkeit des Displays liegt bei 208cd/m². Dieser Wert ist gerade noch im Rahmen. Der Schwarzwert liegt bei 1,04cd/m². Dies führt zu einem Kontrastverhältnis von 1:200.

Bewertung – Display
3 von 5 Sternen

Das Display des Dell Inspiron 14z ist als Durchschnitt zu bezeichnen. In geschlossenen Räumen mit direkter Draufsicht bietet es ein gutes Bild. Für ein angenehmes Arbeiten im Freien ist die Helligkeit zu gering und die Spiegelungen zu stark. Auch die Auflösung darf bei einem 14 Zöller höher sein. Insgesamt erhält das Ultrabook daher 3 von 5 möglichen Sternen.

Ausstattung und Zubehör

Das Dell Inspiron 14z verfügt über eine ordentliche Ausstattung. Die Besonderheit: Fast alle Anschlüsse sind mit einer kleinen Klappe versehen. Dies macht zwar optisch einen sehr guten Eindruck, bietet allerdings den Nachteil, dass eben diese vor eine Benutzung des entsprechenden Ports geöffnet werden muss.

Zum Lieferumfang gehören das Ultrabook inkl. Netzkabel, sowie eine DVD mit aktuellen Treibern. Lobenswert wie wir finden, da Treiber und Rescue-DVDs inzwischen nur noch selten zum Lieferumfang gehören, auch wenn das entsprechende Gerät über ein Laufwerk verfügt.

Anschlüsse und Schnittstellen

Das Dell Inspiron 14z verfügt an der linken Gehäuseseite über Gigabit-LAN, HDMI und einen USB 3.0 Port. Des Weiteren befindet sich hier der Anschluss für das Netzkabel und auch ein Lüfter. An der gegenüberliegenden rechten Seite des Ultrabooks ist das Laufwerk, ein weiterer USB 3.0 Port, der Cardreader (SD,MMC,MS-Pro) und ein Kombi-Port für Mikrofon und Kopfhörer untergebracht. Die Rückseite des Inspiron beherbergt lediglich einen Kartenslot. Hier kann eine SIM-Karte eingesetzt werden, um den Datentransfer über UMTS zu nutzen. Besonders wer viel unterwegs ist, wird dieses Plus zu schätzen wissen. An der Front sind insgesamt vier LEDs angebracht, die Informationen über den Betriebszustand (an/aus/standby), die Festplattenaktivität, den Akkuladestand und WLAN liefern. An drahtlosen Technologien verfügt das Ultrabook zusätzlich über Bluetooth 4.0, WLAN (802.11b/g/n) und das bereits erwähnte UMTS.

Tastatur und Touchpad

Die Tastatur macht grundsätzlich einen robusten und gut verarbeiteten Eindruck. Der Tastenanschlag ist in Ordnung, die Stabilität lässt lediglich an der rechten Hälfte etwas zu wünschen übrig. Hier lässt Sie sich leicht eindrücken, dies ist für die Bedienbarkeit aber nicht entscheidend. Die Tastenanordnung ist leider nicht sehr intuitiv, so ist eine kleine Eingewöhnungszeit nötig, bis die Tasten auf Anhieb gefunden werden. Des Weiteren verfügt Sie über keine Tastaturbeleuchtung.

Das Touchpad ist gut gelungen. Es können Multi-Touch-Gesten genutzt werden, es wird also die Benutzung mit mehr als nur einem Finger ermöglicht. Dies ermöglicht beispielsweise das vom Smartphone bekannte Pinch-To-Zoom. Die Tasten sind unterhalb des Touchpads getrennt angebracht. Dies hat den Vorteil, dass mit dem Finger gefühlt werden kann, wo sich die Taste befindet. Bei den meisten Ultrabooks sind die Tasten im Touchpad integriert. Dies macht zwar optisch viel her, häufig lässt sich aber mit dem Finger nicht zwischen linker und rechter Maustaste differenzieren.

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Sound

Der Sound ist wie bei fast allen Ultrabooks Standard. Grundsätzlich klingt er in Ordnung, bei steigender Lautstärke lässt sich eine leichte Verzerrung feststellen, ein Problem das vor allem durch die kleinen Boxen entsteht und bei fast allen Geräten zu bemängeln ist.

Bewertung – Ausstattung und Zubehör
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In der Kategorie Ausstattung und Zubehör erhält das getestete Dell Inspiron 14z 4 von möglichen 5 Sternen. Positiv ist vor allem das integrierte Laufwerk, der Full-Size Ethernet-Port und das UMTS Modul zu erwähnen. Auch das Touchpad ist grundsolide. Abstriche werden lediglich gemacht, da die Tastatur nicht so überzeugen konnte und lediglich zwei USB Ports verbaut sind. Auch wenn diese nach dem neuerem USB 3.0 Standard arbeiten, werden häufig mehr als zwei Ports benötigt.

Verarbeitung und Emission

Verarbeitung

Die Verarbeitung insgesamt macht einen guten Eindruck, wobei dies bei Dell schon fast erwartet wird. Die Spaltmaße sind an allen Stellen gut, nirgendwo sind störende Lücken oder überstehende Kanten zu finden. Das einzige Manko ist, wie bereits erwähnt wurde, dass sich die Tastatur im mittleren bis rechten Bereich ein wenig durchdrücken lässt. Dies dürfte aber nur die wenigsten Leute wirklich stören.

Lautstärke

Die Lautstärke des Dell Inspiron 14z im Leerlauf liegt bei kaum hörbaren 30dB. Unter leichter Beanspruchung der Hardware, wie etwa dem Abspielen eines Videos, steigt die Lautstärke um ca. 2-3dB an, was auch noch im angenehmen Bereich liegt. Lediglich unter Volllast, wie beispielsweise beim Rendern eines Videos oder aufwendigen Spielen steigt die Lautstärke auf leicht störende 40dB.

Temperatur

Die Temperatur des Ultrabooks liegt an der Unterseite des Ultrabooks im Leerlauf und bei leichter Beanspruchung bei maximal 36°C. Dies ist gerade noch im Rahmen. Unter Volllast hingegen steigt die Temperatur an der Oberseite auf bis zu 46°C, an der Unterseite konnten wir sogar bis zu 50°C messen. Dies ist eindeutig zu viel, das Arbeiten wird unangenehm und ist auf dem Schoß nicht mehr möglich.

Bewertung – Verarbeitung und Emission
3,5 von 5 Sternen
Bis auf die Temperaturentwicklung überzeugt das Dell Inspiron 14z im Ultrabook Test in der Kategorie Verarbeitung und Emission. Die Verarbeitung ist gut, auch die Lautstärke ist im Rahmen. Abzüge gibt es für die Temperaturentwicklung, diese ist unter Volllast viel zu hoch und macht ein Arbeiten unangenehm. Aus diesem Grund geben wir 3,5 von 5 möglichen Sternen.

Mobilität


Das Ultrabook wiegt mit 1,87 Kilogramm nicht wenig für einen 14 Zöller, ist aber noch gerade im Rahmen um das Dell Inspiron angenehm transportieren zu können.  Auch die Spiegelungen des Displays sprechen nicht für die Mobilität des Dell Inspiron, da ein Arbeiten im Freien nur sehr eingeschränkt möglich ist. Die Akkulaufzeit liegt laut Powermark bei 2 Stunden und 29 Minuten. Hier wird das Gerät allerdings stärker beansprucht, als es im normalen Office-Betrieb der Fall wäre. Hier kommt das Ultrabook auf maximal 4,5 bis 5 Stunden. Dies ist im Ultrabook-Segment als Standard zu bezeichnen. Positiv fällt in dieser Kategorie vor allem das UMTS-Modul auf, das einen mobilen Zugriff auf das Internet ermöglicht.

Bewertung – Mobilität
3 von 5 Sternen
In der Kategorie Mobilität erhält das Dell Inspiron 14z im Test insgesamt 3 von 5 möglichen Sternen. Abzüge gibt es primär für das spiegelnde Display und die nur mäßige Akkulaufzeit.

Preis-/Leistung

4 von 5 Sternen

In der Kategorie Preis-/Leistung erhält das Dell Inspiron 14z Ultrabook 4 von 5 möglichen Sternen. Für einen Preis von aktuell (Stand: Oktober 2012) 850€ erhält der Käufer ein performantes Ultrabook, das auch mit einigen Extras daherkommt. Positiv zu erwähnen sind für diesen Preis vor allem die reine SSD Festplatte, das UMTS Modul und das integrierte DVD-Laufwerk.

Gaming-Power

Diese Kategorie fließt grundsätzlich nicht in die Gesamtbewertung des Ultrabooks mit ein, da es kein entscheidender Faktor bei einem Ultrabook ist, welche Spiele wie laufen. Trotzdem möchten wir euch die Informationen zur Spieletauglichkeit eines Ultrabooks natürlich nicht vorenthalten. Das getestete Dell Inspiron 14z verfügt über die dedizierte Grafikkarte AMD Radeon HD7570M. Die Grafikkarte verfügt über 1GB eigenen Speicher. 3DMark 11 errechnet für das Dell Inspiron einen Score von 908 Punkten. Dieser Wert ist für eine mobile Grafikkarte in Ordnung, wer ein Gaming-Ultrabook sucht, sollte sich aber anderweitig umsehen. Die meisten aktuellen Spiele sollten auf mittleren Grafikeinstellungen mit ausreichend Frames spielbar sein, bei etwas anspruchsloseren Titeln wird auch eine maximale Grafikeinstellung möglich sein.

Fazit

Dell Inspiron 14z im Test - Ergebnis

Die Stärken des getesteten Dell Inspiron 14z liegen eindeutig in der Performance und dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die SSD und der Prozessor sorgen durchweg für performantes, angenehmes Arbeiten ohne lange Wartepausen. Das Display ist leider, wie häufig bei Ultrabooks, eher ein Schwachpunkt. In Räumen mit normaler Beleuchtung bietet es ein kontrastreiches, gutes Bild. Wer allerdings Draußen arbeiten möchte, wird mit dem Display des Inspiron 14z nicht viel Freude haben, da die Spiegelungen doch sehr störend sind. Bei der Ausstattung glänzt Dells Ultrabook vor allem durch das integrierte Laufwerk und das UMTS-Modul. Eine weitere große Schwäche nach dem Display ist die enorme Wärmeentwicklung, vor allem unter Last.

Grundsätzlich lässt sich über das Dell Inspiron 14z Ultrabook sagen, dass es sich um einen guten Allrounder handelt. Wer ein ansprechendes Design und gute Performance möchte, dabei allerdings nicht auf ein Laufwerk verzichten will, der ist mit dem Dell Inspiron 14z für einen Preis von aktuell 850€ sehr gut beraten und erhält noch einige Extras wie beispielsweise UMTS. Daher vergeben wir in der Gesamtwertung für das Dell Inspiron 14z Ultrabook ein gut, also 3,5 von 5 möglichen Sternen oder auch 70%.

Zusätzlich zu diesem schriftlichen Test könnt ihr euch die Ergebnisse auch bequem im Video in unserem YouTube-Kanal UltrabookPictures ansehen.

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Artikelbild-Quelle: Dell

Kommentare (2)

  • Jea

    Ich habe mir den o.g im Media Markt gekauft, jedoch habe ich keinen Sim Slot, wie kann das sein? Danke

    Antworten
    • G. Kettenburg

      Hallo Jea,

      das Dell Inspiron 14z ist in unterschiedlichen Varianten verfügbar. Einige davon haben kein UMTS und somit auch keinen Sim-Slot. Falls deine Variante über UMTS verfügt, müsste der Slot an der Rückseite des Ultrabooks sein.

      Beste Grüße.

      Antworten

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