Test – Toshiba Portégé Z930 Ultrabook Reviewed by Gerald Kettenburg on . Toshiba Portégé Z930 im Test Heute haben wir für euch das Toshiba Portégé Z930 getestet. Das Ultrabook, das vor allem auf Business Kunden abzielt, ist der Nachf Toshiba Portégé Z930 im Test Heute haben wir für euch das Toshiba Portégé Z930 getestet. Das Ultrabook, das vor allem auf Business Kunden abzielt, ist der Nachf Rating:

Test – Toshiba Portégé Z930 Ultrabook

Test – Toshiba Portégé Z930 Ultrabook

Toshiba Portégé Z930 im Test

Toshiba Portégé Z930 im Ultrabook Test - Ergebnis

Heute haben wir für euch das Toshiba Portégé Z930 getestet. Das Ultrabook, das vor allem auf Business Kunden abzielt, ist der Nachfolger des Toshiba Portégé Z830. Das Gerät ist beinahe baugleich mit dem Toshiba Satellite Z930, dieses ist allerdings für Privatkunden optimiert. Die Business Ausstattung des Portégé Z930 macht sich durch Features wie TPM oder oder einen Fingerabdrucksensor bemerkbar, über die das Satellite nicht verfügt. Aktuell gibt es zehn Varianten des Toshiba Portégé Z930. Diese unterscheiden sich primär durch den verbauten Prozessor, die Größe der SSD und den verbauten Arbeitsspeicher. Einige Varianten haben zusätzlich eine Windows 8 DVD beiliegend, das über ein externes DVD-Laufwerk installiert werden kann.

Im Ultrabook Test wird das Toshiba Portégé Z930-105 bewertet. Diese Variante ist aktuell (Stand: Dezember 2012) für ca. 1300€ erhältlich. Das Ultrabook verfügt über einen Intel Core i5-3427U Prozessor mit einer Taktfrequenz von 2 x 1.8GHZ. Mittels TurboBoost arbeitet der Prozessor kurzzeitig mit bis zu 2.8GHZ. Als Arbeitsspeicher sind in dieser Variante 4GB DDR3 verbaut, dieser kann auf maximal 6GB erweitert werden. Als Datenspeicher setzt Toshiba beim Ultrabook auf eine reine 128GB SSD-Festplatte. Als Betriebssystem kommt beim Portégé Z930 aktuell ausschließlich Windows 7 zum Einsatz. So auch beim Ultrabook im Test. Wie bereits erwähnt, sind bei einigen Varianten inzwischen Installations-DVDs für Windows 8 beigefügt. Da die Portégé-Reihe vor allem auf Business-Kunden abzielt und Firmen sich generell mit der Umstellung auf neue Betriebssysteme Zeit lassen, scheint Toshiba hier einen vernünftigen Weg gewählt zu haben. Das Satellite Z930 ist übrigens auch mit vorinstalliertem Windows 8 verfügbar.

Zusätzlich zum schriftlichen Test haben wir ein kurzes HandsOn-Video auf YouTube veröffentlicht. Also schau doch mal rein oder abonniere direkt unseren Channel.

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(Quelle der Galeriebilder: Toshiba)

Die folgenden Kriterien werden innerhalb des Tests bewertet und fließen mit Ausnahme der Gaming-Power anhand des Bewertungsschemas in die Gesamtbewertung des Ultrabooks mit ein:

Datenblatt des Toshiba Portégé Z930

Hier geht es zum Datenblatt des Toshiba Portégé Z930

Arbeitsgeschwindigkeit

Subjektiv gesehen ist das Toshiba Portégé im Test sehr performant. Vor allem beim Systemstart und dem öffnen von Programmen kann zwischendurch kein Kaffee geholt werden, vermutlich wäre das Portégé fertig, bevor der Nutzer den Raum verlassen hat. Die gute Performance bei System- und Programmstart ist sicherlich großteils durch die SSD-Festplatte und den i5-3427U bedingt. Objektivere Daten werden im Folgenden geliefert.

Benchmarks

Zum Ermitteln der Gesamtperformance setzen wir im Normalfall auf die Benchmarking-Software PC-Mark 7. Dies war beim Portégé Z930 im Test leider nicht möglich, da die Software sich in Endlosschleifen verfing und der Test nicht zum Ende kam. Fairerweise muss erwähnt werden, dass sich das Ultrabook dabei nicht aufhängte, die Software konnte jederzeit beendet werden. Aus diesem Grund fließt eine PC-Mark 7 Bewertung nicht in die Ergebnisse der Kategorie Performance ein. Auf eine Bewertung mit einer anderen Benchmarking-Software wurde aufgrund der Vergleichbarkeit mit anderen ultrabook-king.de Tests verzichtet. Die SSD Festplatte kommt wie erwartet auf sehr gute sequentielle Zugriffsraten. Die Lesezugriffe liegen laut Crystal Disk Mark bei 468MB/s, Schreibzugriffe bei 234MB/s. Damit liegt die SSD im guten Mittelfeld. Der Arbeitsspeicher bringt es ebenfalls auf eine gute Datentransferrate von 11407MB/s. Dieser Wert wurde mit der Software NovaBench ermittelt.

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Startvorgänge

Für den Kaltstart, also das Booten aus dem komplett ausgeschaltetem Zustand, benötigt das Portégé Z930 24 Sekunden. Es handelt sich allerdings um ein frisch aufgesetztes System, was den Wert positiv beeinflusst. Aus dem Standby (S3) vergehen ca. 2 Sekunden bis zur völligen Betriebsbereitschaft. Die meisten Ultrabooks benötigen in etwa diese Zeit. Nach einem Wechseln in den Ruhezustand (S4) werden ca. 16 Sekunden benötigt, bevor die Arbeit fortgesetzt werden kann.

Bewertung – Arbeitsgeschwindigkeit
Bewertung Arbeitsgeschwindigkeit: 4 von 5 Sternen

Dank SSD und performanten Prozessor erhält das Toshiba Portégé 4 von 5 möglichen Sternen in der Kategorie Arbeitsgeschwindigkeit. Die Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers liegt ebenfalls in einem sehr guten Bereich. Alles in allem bietet das Portégé eine sehr gute Performance, die durch eine noch etwas schnellere SSD-Festplatte und einen Core i7 aber noch verbessert werden könnte.

Display

Das Toshiba Portégé Z930 verfügt über ein mattes TN-Panel im 13,3 Zoll Format. Auf den ersten Blick fällt besonders die gute Helligkeit auf. Was ein wenig fehlt sind satte Kontraste.

Auflösung und Spiegelung

Mit einer hohen Auflösung kann das Portégé leider nicht überzeugen. Bei einem 13 Zöller darf die Auflösung durchaus höher ausfallen als 1366 x 768 Pixel. Besonders bei aufwendigen Anwendungen wie Entwicklungsumgebungen passen häufig nicht alle Inhalte auf das Display. Pluspunkte gibt es hingegen bei der Spiegelung. Selbst bei starkem Lichteinfall sind auf dem Display des Ultrabooks im Test die Inhalte gut zu erkennen. Bei kleineren Lichtquellen sind diese kaum wahrzunehmen. Auch ein Arbeiten in der Sonne ist dank der guten Helligkeit des matten Displays problemlos möglich. Hierzu mehr im Folgenden.

Datenblatt des Toshiba Portégé Z930

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Blickwinkel, Helligkeit und Kontrast

Die Blickwinkelstabilität des Displays ist verhältnismäßig schlecht. Bei einem Blick von der Seite wird die Ausleuchtung schlechter und die Inhalte erscheinen weniger klar. Hier kann das TN-Panel nicht überzeugen. Der Helligkeitswert liegt mit gemessenen 254cd/m² in einem guten bis sehr guten Bereich. Dies ist vor allem bei der Arbeit bei starkem Lichteinfall sehr positiv, da die Spiegelungen weniger werden. Der Schwarzwert des Panels liegt bei nicht überzeugenden 1,88cd/m². Hieraus ergibt sich ein verhältnismäßig schlechter Kontrast von 135:1.

Bewertung – Display
Bewertung Display: 3,5 von 5 Sternen

Überzeugen kann das Displays des Portégé Z930 nur in einigen Bereichen. Die Helligkeit ist gut, was in Kombination mit dem matten Panel ein angenehmes Arbeiten im Freien ermöglicht. Weniger überzeugend ist der Kontrast.  Dadurch wirken die dargestellten Bilder und Farben weniger satt, hier ist auf jeden Fall noch viel Luft nach oben. Aus diesen Gründen erhält das Toshiba Portégé Z930 in der Kategorie 3,5 von 5 möglichen Sternen.

Ausstattung und Zubehör

Das Toshiba Portégé Z930 kommt mit einer sehr ordentlichen Ausstattung daher. Obwohl das Ultrabook mit einer Höhe von 1,6cm sehr flach ist, sind alle nötigen Anschlüsse vorhanden. Des Weiteren verfügt das Gerät über einige Highlights, die nicht nur für Business-Kunden interessant sind. Zu nennen wären hier Wireless-Display, welches das kabellose Verbinden von Bildschirmen oder Fernsehern ermöglicht, TPM, UMTS oder auch ein Fingerabdrucksensor.

Anschlüsse und Schnittstellen

An der linken Seite des Gehäuses verfügt das Portégé Z930 über einen Mikron- und Lautsprecher-Port. Im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern setzt Toshiba beim Portégé nicht auf einen Kombiport, sondern bietet zwei separate Anschlüsse. Ebenfalls links zu finden ist der Cardreader, der mit SD-, SDMC- und MMC-Karten umgehen kann. An  der Vorderseite sind keinerlei Anschlüsse zu finden, dafür aber allerhand Status-LEDs die über den aktuellen Betriebszustand des Ultrabooks informieren. An der rechten Gehäuseseiten finden ein Kensington-Lock, ein USB-Port und der Slot für die SIM-Karte Platz. Besonders Letzerer ist interessant, da durch UMTS auch unterwegs das Internet genutzt werden kann. Die meisten Anschlüsse sind an der Rückseite des Ultrabooks angebracht. Hier ist ein Gigabit-Ethernet-Port, zwei weitere USB-Anschlüsse, HDMI, VGA und der Anschluss für das Netzteil untergebracht. Die Unterbringung der Ports an der Rückseite hat allerdings den Nachteil, dass das Ultrabook jedes Mal umgedreht werden muss, sobald ein Gerät angeschlossen wird. Alles in allem eine sehr gute Ausstattung. An drahtlosen Schnittstellen sind des Weiteren noch W-LAN 802.11b/g/n, Wireless Display, Bluetooth 4.0 und UMTS an Bord.

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Tastatur und Touchpad

Die Tastatur des Portégé im Test verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung. Diese kann über die Funktionstaste ein- und ausgeschaltet werden. Ein nettes Feature ist der Timer. Wenn die Funktion aktiviert ist, schaltet sich die Tastaturbeleuchtung nach einer kurzen Zeit ab, wenn das Keyboard nicht genutzt wird. So wird der Akku nicht unnötig belastet. Auch ansonsten ist die Tastatur recht gut gelungen. Die Tasten sind intuitiv zu finden, der Hubweg ist verhältnismäßig kurz. Der Tastenanschlag ist sehr weich, dies ist gewöhnungsbedürftig und gefällt nicht jedem.


Das Touchpad des Portégé verfügt über zwei separate Tasten an der Unterseite. Zwischen den beiden Tasten ist der Fingerabdrucksensor angebracht. Angenehm ist hier, dass gefühlt werden kann, wo sich der Finger befindet. Bei Touchpads mit integrierten Buttons ist dies häufig nicht der Fall. Die Funktionalität des Pads ist gut, die Bewegungen des Fingers werden präzise auf dem Display wiedergegeben. Negativ ist der Anschlag der Tasten zu erwähnen. Dieser ist quasi nicht existent, so merkt der Nutzer beinahe nur durch die Reaktionen des Gerätes, ob die Maustaste gedrückt wurde oder eben nicht. Des Weiteren unterstützt das Touchpad Multi-Touch, also das gleichzeitige Nutzen von mehreren Fingern.

Sound

Der Sound wurde leider auch bei diesem Ultrabook vernachlässigt. Wie bei den meisten Ultrabooks und Notebooks klingt er sehr blechern, wenn die Lautstärke erhöht wird, steigt dieser Umstand weiter an. Dass es auch anders geht zeigt beispielsweise Asus beim UX32VD und weiteren Ultrabooks. Das Portégé kann hier eindeutig nicht punkten.

Bewertung – Ausstattung und Zubehör
Bewertung Ausstattung und Zubehör: 4 von 5 Sternen

Innerhalb der Kategorie Ausstattung und Zubehör erhält das Portégé 4 von 5 möglichen Sternen. Die positive Bewertung ist großteils durch die Anzahl der Anschlüsse und weiterer Highlights zu begründen. So verfügt das Gerät über UMTS, Wireless Display, TPM und einen Fingerabdrucksensor, um nur einige zu nennen. An Anschlüsse ist ebenfalls alles vorhanden was benötigt wird. Abzüge gibt es vor allem für den blechernen Sound und auch die Tasten des Touchpads, die wenig überzeugen können.

Verarbeitung und Emission

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung an sich gibt es wenig  zu bemängeln, es sind keine störenden Spaltmaße zu entdecken und auch die Empfindlichkeit gegenüber Fingerabdrücken ist sehr gut. Das Gerät muss schon sehr genau angesehen werden, um Fingerabdrücke erkennen zu können. Bei der Stabilität hingegen sieht es schon anders aus. Besonders der Deckel macht einen sehr instabilen Eindruck. Insgesamt ist er sehr schmal ausgefallen, dies ist ansprechend für die Optik, für die Stabilität hingegen ist es negativ. Insgesamt ist das Display sehr biegsam, so stark, dass wir Angst hatten es könne brechen. Tatsächlich wurde uns bereits beim Portégé Z830 berichtet, dass das Problem besteht. Beim Z930 hat Toshiba offenbar nicht viel dazugelernt. Des Weiteren schwingt der Deckel ein wenig nach, was aber nur geringfügig stört. Auch die Unterseite ist nicht wesentlich stabiler. Durch minimalen Druck in der Mitte des Ultrabooks biegt sich die Tastatur einige Millimeter. Im äußeren Bereich besteht dieses Problem nicht.

Datenblatt des Toshiba Portégé Z930

Hier geht es zum Datenblatt des Toshiba Portégé Z930

Lautstärke

Die Lautstärke direkt nach dem Einschalten liegt bei ca. 28-29dB und ist somit kaum wahrnehmbar. Bei stärkerer Beanspruchung steigt die Drehzahl des Lüfters und befindet sich bei ca. 34dB. Um das Ultrabook so zu beanspruchen, dass der Lüfter in die höchste Stufe wechselt, war bei uns ein Stresstest mit Prime95 und einigen Minuten Laufzeit nötig. Dann steigt die Lautstärke an auf etwa 43dB. Dies ist zwar störend, im normalen Betrieb wird es aber kaum bis gar nicht vorkommen. Auch die Lüftersteuerung ist gut gelungen. Wenn der Lüfter sich für eine Stufe entschieden hat, bleibt er auch erstmal auf dieser. Hier haben wir schon ganz andere Ultrabooks getestet, bei denen die Drehzahl dauernd schwankte, was doch stark an den Nerven zerrt. Alles in allem ist die Lautstärke sehr angenehm. Um die Lautstärke zu ermitteln wurde ein PCE-322A von PCE Instruments verwendet.

Temperatur

Während des normalen Arbeitens bleibt das Portégé Z930 angenehm kühl, bei ca. 32° C im vorderen Bereich der Handballenauflage. Der hintere Bereich des Ultrabooks, in der Nähe des Lüfters, wird hingegen etwas wärmer und erhitzt sich auf ca. 36° C. Unter Last steigt der obere Bereich unten und oben auf ca. 40° C an. Hierfür sind aber ein Stresstest oder ähnlich anspruchsvolle Aufgaben erforderlich. In diesem Bereich wird es auch unangenehm, dass Ultrabook auf dem Schoss zu haben. Diese Werte wurden bei normalem Arbeiten allerdings nie erreicht. Insgesamt ist die Temperatur des Ultrabooks angenehm. Um die Werte zu ermitteln wurde ein PCE-888 Thermometer von PCE-Instruments genutzt.

Bewertung – Verarbeitung und Emission
Bewertung Verarbeitung und Emission: 3,5 von 5 Sternen

Insgesamt erhält das Portégé Z930 in dieser Kategorie 3,5 von 5 möglichen Sternen. Positiv ist vor allem die gute Lüftersteuerung in Kombination mit der geringen Lautstärke. Auch die Temperaturen sind während des normalen Arbeitens immer in einem guten Bereich. Abzüge gibt es für das sehr “wabbelige” Display und die Instabilität in der Mitte. Bei einem Ultrabook in dieser Preisklasse kann an dieser Stelle mehr erwartet werden.

Mobilität

Mit einem Gewicht von gerade mal 1,1 Kilogramm gehört das getestete Portégé Z930 zu den leichtesten 13 Zöllern überhaupt. Auch das Display zählt in dieser Kategorie mit, da auch unterwegs ein Arbeiten möglich sein muss, um eine gute Mobilität zu gewährleisten. Das Display des Portégé verfügt leider nicht über die besten Kontraste, dies ist hier aber nicht entscheidend. Viel mehr die Helligkeit und ob ein mattes oder glänzendes Finish vorliegt, sind ausschlaggebend für die Bewertung in dieser Kategorie. Das matte Display des Ultrabooks im Test verfügt über eine gute Helligkeit und ist somit sehr gut für eine Arbeit auch bei starkem Lichteinfall geeignet.

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Die Akkulaufzeit ist ein weiterer entscheidender Faktor für die Mobilität. Toshiba hat die Akkulaufzeit mit bis zu 8 Stunden angegeben. Allerdings sind die Herstellerangaben häufig im realen Betrieb unrealistisch. Aus diesem Grund nutzen wir das Tool Powermark, um eine realitätsnahe Akkulaufzeit zu ermitteln. Dabei wird der Akku unterschiedlich belastet, teils mit Office-Tätigkeiten und teilweise mit aufwendigeren Grafiken. Powermark hat eine Akkulaufzeit von 3 Stunden und 34 Minuten ermittelt. Hierbei ist aber zu erwähnen, dass die Beanspruchung des Akkus stärker ist, als beispielsweise im Office-Betrieb. Hier kommt das Portégé auf etwa 5 Stunden. Unter Vollast, z.B. bei einem Stress-Test, hat der Nutzer ca. 2 Stunden, bevor die Steckdose aufgesucht werden muss. Insgesamt ein solider Wert, der aber noch verbessert werden könnte.

Bewertung – Mobilität
Bewertung Mobilität: 4 von 5 Sternen

In der Kategorie Mobilität erhält das Toshiba Portégé Z930 4 von 5 möglichen Sternen. Die gute Bewertung entsteht durch das helle Display mit mattem Finish, das auch eine gute Nutzung im Freien ermöglicht. Auch das sehr geringe Gewicht ist ein ausschlaggebender Faktor. Durch eine längere Akkulaufzeit würde das Portégé in dieser Kategorie eine noch bessere Bewertung erzielen.

Preis-/Leistung

Bewertung Preis-/Leistung: 3 von 5 Sternen

Für aktuell ca. 1300€ ist das Portégé Z930-105 nicht unbedingt ein Schnäppchen. Allerdings verfügt es auch über einige Hightlights, wie beispielsweise UMTS oder Wireless Display, um nur zwei zu nennen. Was in dieser Preisklasse jedoch ebenfalls erwartet werden kann, ist ein Display, das einen satten Kontrast bietet und eine entsprechende Stabilität hat, bei denen der Nutzer keine Angst haben muss, es könne bei jeder Berührung brechen. Aus diesen Gründen erhält das Portégé in dieser Kategorie 3 von möglichen 5 Sternen. Bei einem 1300€ Ultrabook muss einfach mehr stimmen.

Gaming-Power

Toshiba zielt mit dem Portégé Z930 vor allem auf das Business-Segment ab. Hier sind viele Faktoren entscheidend, Gaming-Power zählt jedoch eindeutig nicht dazu. Entsprechend verzichtet Toshiba auch auf eine dedizierte Grafikkarte, die den Stromverbrauch und das Gewicht erhöhen würde und auch die Höhe des Ultrabooks würde darunter leiden. Auch wenn diese Kategorie nicht mit in die Wertung eingeht, wollen wir euch die mit der Benchmarking-Software 3D Mark 11 ermittelten Daten der integrierten Intel HD 4000 nicht vorenthalten. Das Portégé erhält bei 3D Mark 11 P641 (“Performance”-Einstellungen) und E1187 (“Entry”-Einstellungen) Punkte. Für ein Ultrabook ohne dedizierte Grafikkarte sind dies akzeptable Werte. Anspruchsvolle Titel lassen sich mit dem Portégé nicht spielen, für weniger aufwendige Spiele sollte es zumindest bei niedrigen Grafikeinstellungen reichen.

Fazit

Toshiba Portégé im Test - Ergebnis-Zusammenfassung

Das Toshiba Portégé Z930 ist ein grundsolides Ultrabook, was für einen Preis von aktuell ca. 1300€ aber auch erwartet werden kann. Das Gerät hat viele Stärken, zu nennen wären hier vor allem die sehr gute Performance und die umfangreiche Ausstattung, mit Highlights wie UMTS, TPM und Wireless Display, um nur einige zu nennen. Die Performance kann durch eine schnelle SSD überzeugen, auch der Arbeitsspeicher ist sehr schnell unterwegs. Ein i7 würde noch einen kleinen Geschwindigkeitsschub bringen. Auch an Anschlüssen ist alles vorhanden, was im Normalfall benötigt wird.  Mittelmäßig ist leider nur das Display. Es bietet ein mattes Finish und eine gute Helligkeit, der geringe Kontrast sorgt aber für eine wenig farbenfrohe Darstellung. Die Auflösung könnte ebenfalls höher ausfallen. Negativ ist vor allem die Flexibilität des Displays. Hier könnte eine kurze Unaufmerksamkeit beim Öffnen oder Schließen das Display zerstören, es ist also Vorsicht geboten. Diese Problematik ist bereits vom Vorgänger, dem Portégé Z830 bekannt. Ebenfalls negativ ist der kurze Hubweg und fehlende Widerstand der Tasten des Touchpads und auch der Tastatur, wobei es hier noch als Geschmackssache zu bezeichnen wäre. Die Mobilität des Ultrabooks hingegen kann wieder überzeugen. Die Akkulaufzeit ist in einem guten Bereich, das Ultrabook hat ein sehr geringes Gewicht und auch die Arbeit im Freien ist problemlos möglich.

Abschließend konnte das Portégé Z930 im Ultrabook Test überzeugen. Für aktuell 1300€ erhält der Käufer viele Features, eine gute Performance bei hoher Mobilität und muss nur wenige Abstriche machen. Das Ultrabook kann sich durchaus mit starken Konkurrenten in dieser Preisklasse, wie beispielsweise dem Asus UX31A, messen. Aus diesem Grund erhält es in der Gesamtwertung 4 von 5 Sternen oder auch 77% Prozent mit der Note “Gut”.

Zusätzlich zu diesem Test haben wir ein kurzes HandsOn-Video auf YouTube veröffentlicht. Also schau doch mal vorbei.

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Artikelbild-Quelle: Toshiba

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