Ultrabook-Detachables sind handliche Ultrabook-Tablets

Ultrabook-Detachables: Marktübersicht

Letzte Datenbank-Aktualisierung: 03.09.2014

Ultrabook-Detachables: Ultrabook und Tablet in einem

Das erste Ultrabook-Detachable wurde 2013 im Rahmen des Intel Developer Forums (IDF) in Peking vom US-Chipgiganten und Ultrabook-Konzeptgeber Intel vorgestellt. Das Gerät stammt von Toshiba und trägt den Namen Toshiba Portégé Z 10-t. Ein sogenanntes Ultrabook-Detachable zeichnet sich dadurch aus, dass der Bildschirm vollständig von der Tastatur getrennt werden kann. Dadurch lässt sich das Gerät entweder als vollwertiges Ultrabook oder als Tablet nutzen.

Ultrabooks: große Vielfalt bei den Formen

Nach herkömmlichen Ultrabooks ohne und mit Touchscreen, verschiedenen Arten von Ultrabook-Convertibles mit dreh- und umklappbaren Displays oder zwei Bildschirmen und Slidern, bei denen der Bildschirm über der Tastatur nach hinten geschoben wird und sich aufstellt, bereichert in der Variante des Ultrabook-Detachables ein weiterer spannender Formfaktor das Ultrabook-Angebot. Intel bezeichnet solche Geräte auch als „Two-for-One Convertibles“.

Ultrabook-Detachables: die Vorteile

Ist das Display in das Tastaturdock eingesteckt, hat man im Prinzip ein herkömmliches Ultrabook mit Touchscreen vor sich, das sich auch zuklappen lässt. Neben der vollwertigen Tastatur für längere Texteingaben, die auf Bildschirmtastaturen regelmäßig in einen Krampf ausarten, verfügt man im Ultrabook-Modus natürlich auch über deutlich mehr Schnittstellen, die aus Platzgründen nicht in der Displayeinheit untergebracht werden können. Meistens enthält das Dock auch einen zweiten Akku, der die Laufzeit des zusammengesteckten Gerätes gegenüber der der Tableteinheit deutlich verlängert.

Nimmt man den Bildschirm ab, hält man ein vollwertiges Tablet in Händen, dass vom zusätzlichen Gewicht des Docks mit Zusatzakku, Tastatur und sonstiger Elektronik befreit ist. Die Bedienung erfolgt nun ausschließlich über den Touchscreen. Texteingaben müssen über die Bildschirmtastatur vorgenommen werden und es stehen weniger Schnittstellen zur Verfügung.

Der Hauptvorteil gegenüber Ultrabook-Convertibles und Slidern liegt auf der Hand: Will man das Ultrabook-Detachable als Tablet nutzen, trägt man nur die Technik mit sich herum, die erforderlich ist. Wenn das Gewicht nicht so eine große Rolle spielt, weil man etwa im Auto unterwegs ist, kann die Trennbarkeit natürlich auch einen Nachteil darstellen. So wird es sicher vorkommen, dass man nur das Tablet mitgenommen hat, nun aber doch gerne auf die Hardware-Tastatur oder den Zusatzakku zurückgreifen möchte. Mit einem nicht trennbaren Convertible oder Slider hingegen ist man stets für alle Fälle gerüstet.

Vorläufer des Ultrabook-Detachables

Das Konzept des abnehmbaren Bildschirms ist dabei nicht ganz neu: Asus hatte mit dem Android-Tablet Eee Pad Transformer TF 101 schon im Sommer 2011 vorgemacht, wie praktisch eine derartige Lösung ausfallen kann. Wohl auch wegen des Verkaufserfolgs, den Asus mit dem Transformer erzielt hat, präsentierte der taiwanesische Hersteller im Herbst 2012 mit dem Transformer Book TX 300 ein Windows-8-Notebook mit abtrennbarem Bildschirm. Beim Transformer Book TX 300 handelt sich allerdings nicht um ein Ultrabook, da es nicht alle Spezifikationen erfüllt.

Toshiba Portégé Z 10-t ist ein Detachable-Ultrabook

Das Tastaturdock des Toshiba Z 10-t ist auffallend flach gehalten, was gegen einen zusätzlichen Akku spricht. Dafür ist die Tastatur beleuchtet. Das Touchpad verfügt über separate Tasten und folgt somit nicht dem Trend zu den sogenannten Clickpads, die sich als Ganzes herunterdrücken lassen. Als zusätzlicher Maus-Ersatz ist ein von IBM/Lenovo bekannter Trackpoint verbaut. Weiterhin finden sich am Dock Ports für USB, LAN und ein VGA-Ausgang.

Toshiba Portégé Z10T auf dem IDF

Das Display bzw. die Tableteinheit hat eine Diagonale von 10 Zoll. Dort sind auch ein SD-Kartenslot, ein USB-3.0-Port sowie ein Micro-HDMI-Anschluss beheimatet. Die Bedienung kann alternativ auch über einen Digitizer erfolgen. Bildquelle: engadget

Lenovo ThinkPad Helix

Das zweite Detachable gelangte Ende April 2013 auf den Markt – das Lenovo ThinkPad Helix. Preislich bei 1.500 Euro ansetzend, hat das Helix eine Ivy Bridge CPU an Bord. Der Arbeitsspeicher liegt bei 4 bzw. 8 Gigabyte RAM. Das 11,6 Zoll große Display kommt mit der Full-HD-Auflösung 1.920 x 1.080. Als Massenspeicher gibt es eine SSD bis zu 256 GB. Neben den üblichen Schnittstellen wie USB 3.0, WLAN n und Bluetooth 4.0 sind auch Modelle mit UMTS (3G) und LTE erhältlich. Auch hier können die Eingaben wahlweise mit einem Digitizer vorgenommen werden. Das Tastaturdock weist zudem einen Zusatzakku auf.

(Quelle der Galeriebilder: Lenovo)

Erste Eindrücke des Helix geben diese Videos:

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Artikelbild-Quelle: Lenovo

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