Ultrabooks mit IPS-Panel

Ultrabooks mit IPS-Panel: Marktübersicht

Letzte Datenbank-Aktualisierung: 03.09.2014

Lohnt ein IPS-Panel beim Ultrabook?

Ultrabooks sind flach, meist recht schnell und ausdauernd – aber beim Display wird leider hin und wieder gespart. Lohnt sich überhaupt der Griff zu einem Ultrabook mit IPS-Panel? Im folgenden Artikel erfährst Du, wann der Kauf eine sinnvolle Sache ist.

Wieso sind IPS-Panel-Ultrabooks besser?

In den meisten Consumer-Notebooks werden nach wie vor TN-Panels verbaut. Für die Anwendungsfelder des durchschnittlichen Nutzers reichen diese Bildschirme auch aus. Im Gegensatz zu IPS-Panel-Ultrabooks haben sie jedoch einen großen Nachteil: ein schlechtes Bild bei starken vertikalen oder horizontalen Blickwinkeln. Wenn Du vor einem Monitor oder einem Notebook sitzt und deinen Kopf zur Seite neigst, wirst Du bemerken, dass sich die Farben verändern und die Kontrast- und Helligkeitswerte abnehmen. Klare Sache: Du hast einen typischen Bildschirm mit TN-Panel vor dir.


Die Lösung: Ultrabook mit IPS-Panel

Asus Taichi mit zwei IPS-Panels

Die Lage ändert sich, wenn Du mit einem IPS-Ultrabook arbeitest. Farben, Kontraste und Helligkeitswerte bleiben auch aus extremen seitlichen Blickwinkeln stabil und ändern sich kaum gegenüber dem Frontalblick. Das ist der mit Abstand größte Vorteil eines IPS-Panels. Gleichzeitig ist diese komplexere Technik aber auch dafür verantwortlich, dass Ultrabooks mit IPS-Panel meist deutlich teurer sind. Allerdings handelt es sich dabei um gut angelegtes Geld. Wenn Du einmal ein Notebook mit einem solchen Bildschirm besessen hast, wirst Du nie wieder ein TN-Panel anrühren wollen.

Die technischen Unterschiede zwischen TN- und IPS-Panels

Dell XPS 12 mit IPS-Panel

Twisted Nematic-Panels – also TN-Bildschirme – können sehr günstig hergestellt werden. Sie zeichnen sich allgemein durch einen niedrigeren Stromverbrauch aus und bieten auch kürzere Reaktionszeiten von – im besten Fall – vier bis fünf Millisekunden. Technisch gesehen fallen sie jedoch hinter IPS-Panels zurück. Diese decken größere Bereiche des RGB-Farbraums ab und sind daher insbesondere für Grafiker interessant. Dieses In-Plane Switching (IPS) wurde in den letzten Jahren durch diverse Techniken wie S-IPS bis hin zu AH-IPS (Advanced High Performance IPS) ergänzt. Die Vorteile dieser Entwicklungen sind noch einmal verbesserte Helligkeits- und Kontrastwerte sowie eine Reduktion der erwähnten Reaktionszeiten – nur am recht ambitionierten Preis hat sich nicht viel geändert.

Anwendungsfelder für IPS-Panel-Ultrabooks

Die Vorteile eines Ultrabooks mit IPS-Panel sind vielfältig:

  • IPS-Panel-Ultrabooks bieten den Vorteil, dass Du nie wieder deinen Kopf der Ausrichtung des Monitors anpassen musst – oder umgekehrt. Du bekommst aus fast jedem Blickwinkel stabile Farben und höchstmögliche Kontrast- sowie Helligkeitswerte angezeigt. Das nervige Nachjustieren entfällt.
  • Falls Du Wert auf möglichst stabile Farben legst, weil Du regelmäßig wichtige Arbeiten im Bereich der Bildbearbeitung durchführst, geht ebenfalls kein Weg an einem Ultrabook mit IPS-Panel vorbei.

Fazit

Wenn Du die Chance hast, solltest Du definitiv den Erwerb eines IPS-Panel-Ultrabooks in Betracht ziehen. Die Vorteile im Vergleich zu TN-Modellen sind erdrückend, so dass dir bei der Kaufentscheidung allerhöchstens noch der Preis im Wege stehen kann.

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Bildquelle 1: Asus
Bildquelle 2: Dell

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