Ultrabook Test: Dell Latitude E7240

Ultrabook Test: Dell Latitude E7240

Dell Latitude E7240 im Ultrabook Test

Dell Latitude E7240 im Test - Zusammenfassung

Die Auswahl an Business-Ultrabooks ist aktuell noch eher bescheiden. Wenn es dann darum geht, ein gutes Business-Ultrabook zu finden, das über eine Docking-Station verfügt, tendiert die Auswahl bereits gegen null. Die meisten Hersteller setzen bei Ultrabooks eher auf Convertibles und Geräte mit Touchscreen-Display, was aufgrund der Touch-Funktionalitäten bereits Windows 8 als Betriebssystem voraussetzt. Dies wiederum ist in vielen Firmen aktuell noch ein K.O.-Kriterium für einen Rechner. Umso interessanter ist das neue Dell Latitude E7240. Auch wenn Intel bei Haswell-Ultrabooks ein Touchscreen-Display vorschreibt, verzichtet Dell beim E7240 teilweise darauf. Was streng genommen bedeutet, dass es sich bei dem Gerät ohne Touchscreen, das wir getestet haben, nicht um ein Ultrabook handelt. Da es das E7240 aber auch in einer Version mit Touchscreen gibt, bei der es sich um ein Ultrabook handelt, haben wir das Gerät dennoch unter die Lupe genommen. Darüber hinaus verfügt das Ultrabook über aktuelle Haswell-Prozessoren und wie die meisten bereits vermuten werden, über eine Docking-Station, was es umso interessanter macht.

Angeboten wird das E7240 von Dell in unterschiedlichen Varianten. Aktuell (Stand: September 2013) kann bei Dell lediglich die Variante ohne Touchscreen bestellt werden. Hier sind Konfigurationen von Intel Core i5 bis Intel Core i7 Prozessoren der aktuellen Haswell-Generation erhältlich. An Arbeitsspeicher stehen wahlweise 4 oder 8GB zur Verfügung, was für die meisten völlig ausreichen sollte. Das 12,5 Zoll große Display wird von einer integrierten Intel HD 4400 angesteuert. Wer es etwas größer mag, kann übrigens auch zum großen Bruder, dem 14 Zöller Dell Latitude E7440 greifen.

Die durch uns getestete Variante verfügt über ein mattes Display ohne Touchfunktionen, einen Intel Core i5-4200U Prozessor und 4GB Arbeitsspeicher. Der Einstiegspreis für das Dell Latitude E7240 im Test liegt bei knapp über 1000€ zzgl. MwSt. Zur Verfügung gestellt wurde uns das Ultrabook, sowie die dazugehörige Docking-Station freundlicherweise von Dell.

Zusätzlich zum Test haben wir ein kurzes Hands-on Video veröffentlicht. Dieses findest du zusammen mit weiteren Videos zum Thema Ultrabook in unserem YouTube-Channel UltrabookPictures.

Die folgenden Kriterien werden innerhalb des Tests bewertet und fließen (teilweise) anhand des Bewertungsschemas in die Gesamtbewertung des Ultrabooks mit ein:

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Arbeitsgeschwindigkeit

Wie bei den meisten Ultrabooks mit SSD überzeugt auch die Performance des E7240 im Test von Anfang an. Sowohl System-, als auch Programmstart gehen gefühlt schnell über die Bühne. An dieser Stelle ist jedoch zu erwähnen, dass unser Testgerät Windows 8 als Betriebssystem installiert hat. Windows 8 benötigt für den Startvorgang grundsätzlich weniger Zeit als Windows 7, was ebenfalls beim E7240 erhältlich ist. Die Zeiten und Benchmarks können daher unter Windows 7 anders ausfallen.

Benchmarks

Um die Gesamtperformance eines Ultrabooks zu ermitteln, setzen wir von ultrabook-king.de auf die Benchmarking-Software PC-Mark 7. Das E7240 im Test kommt hier auf eine sehr gute Gesamtperformance von 4531 Punkten und lässt mit diesem Wert die meisten Ivy Bridge Ultrabooks, die wir getestet haben, hinter sich. Auch die Performance der 128GB SSD-Festplatte kann sich sehen lassen. Sie kommt laut Crystal Disk Mark auf eine sequentielle Lesegeschwindigkeit von sehr guten 511 MB/s. Der sequentielle Schreibzugriff ist mit 299 MB/s ebenfalls im guten Bereich. Laut NovaBench kommt der Arbeitsspeicher auf etwas magere 7422 MB/s.

Datenblatt des Dell Latitude E7240

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Startvorgänge

Wie bereits erwähnt, gehen die Startvorgänge bei Windows 8 sehr schnell über die Bühne. Wenn dann noch eine SSD-Festplatte hinzukommt, sind meistens kaum noch signifikante Unterschiede zu messen. Aus diesen Gründen fließt diese Kategorie nur bei stärkeren Abweichungen von der Norm noch in die Gesamtwertung dieser Kategorie mit ein. Mit ca. 8-10 Sekunden bis das E7240 unter Windows 8 vom komplett ausgeschalteten Zustand einsatzbereit ist, liegt es jedoch völlig in der Norm. Aus dem Standby (S3) vergehen etwa 2 Sekunden. Der Ruhezustand ist von Haus aus deaktiviert. Wird er manuell aktiviert, vergehen ca. 7-8 Sekunden, bis das Ultrabook wieder einsatzbereit ist. Alle Werten liegen völlig in der Norm und fließen entsprechend nicht mit in die Gesamtwertung dieser Kategorie.

Bewertung – Arbeitsgeschwindigkeit
Bewertung Arbeitsgeschwindigkeit: 4 von 5 Sternen

In der Gesamtperformance kann das Latitude E7240, wie die meisten Ultrabooks, durchweg überzeugen. Durch die SSD-Festplatte und den recht schnellen Core i5-4200U kommt das Gerät auf sehr gute Benchmark-Ergebnisse. Lediglich der Arbeitsspeicher könnte etwas schneller sein und auch ein Core i7, der bei anderen Varianten erhältlich ist, würde die Gesamtperformance noch etwas pushen. Daher geben wir dem Dell Latitude E7240 in der Kategorie Arbeitsgeschwindigkeit 4 von 5 möglichen Sternen.

Display

Das 12,5 Zoll Display des E7240 verfügt wie bereits erwähnt nicht über ein Touchscreen-Panel. Auf den ersten Blick kann das matte TN-Panel des E7240 nicht wirklich überzeugen. Die Farben wirken wenig leuchtend und trüb. Zu erwähnen ist hier jedoch, dass das E7240 auch mit Touchscreen-Display inkl. IPS Panel mit Full-HD erhältlich ist, bzw. sein wird. Getestet haben wir jedoch die matte Variante.

Auflösung und Spiegelung

In der Variante ohne Touchscreen-Display, die durch uns getestet wurde, verfügt das E7240 über ein mattes TN-Panel mit einer maximalen Auflösung von 1366 x 768 Pixeln. Auch wenn der Trend aktuell zu meiner Meinung nach übertrieben hohen Auflösungen geht und andere Faktoren zu wenig berücksichtigt werden, so ist eine Auflösung von 1366 x 768 für ein aktuelles Ultrabook zu wenig. Positiv fällt hingegen auf, dass durch das matte Finish nur sehr geringe Spiegelungen feststellbar sind und auch ein Arbeiten in der Sonne möglich ist.

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Blickwinkel, Helligkeit und Kontrast

Einer der Nachteile von TN-Panels ist die Blickwinkelstabilität. Wenn der Blick nicht frontal auf das Panel ausgerichtet ist, kommt es vor allem zu einer Abweichung bei den Farben. Mit diesem Problem hat auch das Panel des E7240 zu kämpfen. Sowohl Farben, als auch Helligkeit variieren, wenn nicht frontal auf das Display geblickt wird. IPS-Panels kommen mit diesem Problem wesentlich besser zurecht. Die maximale Helligkeit des Displays ist mit 205 cd/m² gerade so im Rahmen und trägt dazu bei, dass auch ein Arbeiten im Freien möglich ist. Der Schwarzwert liegt bei 0,63 cd/m², woraus sich ein Kontrast von 325:1 ergibt. Dies ist eher schlecht und sorgt für die bereits erwähnten trüben Farben. Hier besteht noch Luft nach oben.

Bewertung – Display
Bewertung Display: 3,5 von 5 Sternen

Das TN-Panel des E7240 ohne Touchscreen kann nicht überzeugen. Es mangelt an Kontrast und auch die Auflösung ist mit 1366 x 768 Pixeln zu gering für ein aktuelles Ultrabook. Durch die relativ gute Helligkeit und das matte Finish, die in Kombination ein Arbeiten im Freien erlauben, erhält das Display noch 3,5 von 5 möglichen Sternen.

Ausstattung und Zubehör

In einem 12,5 Zoll Ultrabook eine Unmenge an Anschlüssen unterzubringen, ist schon aufgrund der geringen Gehäusegröße nicht möglich. Dell ist es dennoch gelungen, das Nötigste und noch etwas mehr zu integrieren. Als Highlight bei der Ausstattung ist sicherlich auch die optional erhältlich Docking-Station zu erwähnen, dessen Funktionalität später betrachtet wird.

Anschlüsse und Schnittstellen

An der Front des E7240 im Test sind keinerlei Anschlüssen oder Anzeigen verbaut. Auch an der linken Seite wird vergeblich gesucht. Hier findet sich lediglich ein Schalter, der die drahtlosen Verbindungen aktiviert und deaktiviert. An der rechten Gehäuseseite hingegen befindet sich ein Mini-DisplayPort, 1 x USB 3.0, SD-Cardreader und Kombi-Port für Mikrofon und Lautsprecher.  An der Rückseite finden sich dann noch 2 x USB 3.0, HDMI, Gigabit-Ethernet und den Stecker für das Netzteil. An der Unterseite ist der Port für die Docking-Station verbaut.

Für die drahtlose Kommunikation verfügt die getestete Variante lediglich über n-WLAN, nicht einmal Bluetooth ist an Bord. Andere Varianten des E7240 verfügen hingegen über Bluetooth, WiGig (Wireless Gigabit), HSPA+ und sogar LTE. Viel mehr geht nicht, wobei wir hier lediglich die Variante im Test bewerten werden.

Des Weiteren wird die Business-Ausrichtung durch Sicherheitsfeatures wie TPM oder auch Intel vPro deutlich. Auch ein Fingerprint-Reader ist optional erhältlich, beim E7240 im Ultrabook Test jedoch nicht verbaut.

Eingabegeräte (Tastatur und Touchpad)

Die Tastatur des Dell Latitude E7240 im Test ist im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig. Jede Taste ist am Rand ca. 1-2mm abgesenkt, was zu sehr großen Zwischenräumen zwischen den einzelnen Tasten führt. So ist jede Taste sehr gut differenzierbar von ihrem Nachbarn, recht ungewöhnlich ist es dennoch. Insgesamt ist die Tastatur sehr gut gelungen. Der Tastenanschlag ist angenehm knackig, die Hubwege wie bei fast allen Ultrabooks kurz. Auch die Tastenanordnung ist sehr intuitiv, es ist keine Eingewöhnung nötig, bevor auf dem Keyboard gewohnt schnell getippt werden kann. Wer gerne im Dunkeln arbeitet, wird sich über die Beleuchtung freuen, die über eine Funktionstaste in mehreren Stufen eingestellt werden kann.

Das Touchpad macht auf den ersten Blick einen soliden Eindruck, der nach ausgiebigerer Nutzung auch bestehen bleibt. Die Maus folgt den Bewegungen der Finger sehr präzise. Auch die unterhalb des Touchpads angebrachten Tasten sind gelungen, der Anschlag ist deutlich spürbar und die Tasten wurden während des Tests nicht versehentlich geklickt. Multitouch-Gesten werden ebenfalls sauber verarbeitet. So wird beispielsweise das Scrollen mit zwei Fingern möglich. Insgesamt gibt es am Touchpad nichts zu bemängeln.

Datenblatt des Dell Latitude E7240

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Sound

Der Sound des Latitude E7240 ist in ungefähr so, wie man ihn sich bei einem 12,5 Zoll Business-Ultrabook vorstellt. Solange die Lautstärke sich im normalen Bereich befindet, klingt das Ultrabook noch ganz in Ordnung, wenn auch ein wenig blechern. Bei höherer Lautstärke wird der Klang schlechter, die beiden kleinen Lautsprecher, die vorne an der Unterseite angebracht sind, fangen an zu übersteuern. Bässe sind quasi nicht vorhanden. Da es bei einem Business-Ultrabook jedoch auf andere Faktoren ankommt, fließt der Sound im Gesamtergebnis nur sehr gering ein.

Bewertung – Ausstattung und Zubehör
Bewertung Ausstattung und Zubehör: 4 von 5 Sternen

Das Dell Latitude E7240 im Test bringt eine Vielzahl an Anschlüssen mit, was bei einem 12,5 Zoll Ultrabook doch eher selten ist. Auch drei USB 3.0 Ports sind die absolute Ausnahme. Ebenfalls interessant sind Business-Features wie TPM oder Intel vPro, das Highlight jedoch ist die Docking-Station. Auch die Tastatur und das Touchpad sind insgesamt gut gelungen, der Sound ist lediglich als Standard zu bezeichnen. Daher erhält das E7240 in dieser Kategorie insgesamt 4 von 5 Sternen. Zu erwähnen ist jedoch, dass das Ultrabook optional auch über UMTS, LTE oder auch WiGig verfügt. Hätte das Latitude E7240 im Test diese Features auch noch an Bord, wäre das Ergebnis sicherlich noch besser ausgefallen.

Verarbeitung und Emission

Im ersten Eindruck scheint das E7240 in dieser Kategorie keine Probleme zu bekommen. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, das Ultrabook ist angenehm leise und auch die Temperatur scheint im Rahmen. Mehr dazu im Folgenden.

Verarbeitung

Insgesamt wirkt die Verarbeitung des Gehäuse und auch des Aluminium-Deckels wie bereits erwähnt sehr hochwertig. Der Deckel ist dabei nur wenige mm dick, hat aber dennoch eine gute Stabilität. Eine Wölbung unter Belastung ist nur sehr gering festzustellen. Das kennen wir auch anders. Aber auch die Unterseite braucht sich nicht zu verstecken. Lediglich im mittleren Bereich unterhalb der Tastatur gibt das Gehäuse durch Druck einige mm nach, was aber nicht wirklich störend ist. Störende Spaltmaße werden vergebens gesucht. Bei der Verarbeitung gibt es insgesamt nichts bis wenig zu bemängeln, insgesamt ist das Latitude E7240 solide und gut verarbeitet und macht einen sehr wertigen Eindruck.

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Lautstärke

Viele Hersteller haben vor allem bei kleinen Ultrabooks Probleme mit der Wärmeentwicklung und daraus resultierend auch mit der Lautstärke,  da die Lüfter mehr Arbeiten müssen. Beim E7240 ist dies nicht der Fall. Bei Office-Tätigkeiten wie Surfen oder dem Verfassen von Dokumenten befindet sich das Ultrabook laut unserem PCE Instruments PCE-322A unter 30dB und ist somit quasi nicht wahrnehmbar. Lediglich bei aufwendigeren Tätigkeiten, wie dem Rendern von Videos, steigt die Lautstärke auf etwa 35 – 37dB. Um die Lüfter auf Volllast zu treiben, ist ein Stresstest nötig. Dann steigt die Lautstärke auf 40dB, was zwar schon sehr störend ist, aber im normalen Betrieb quasi nicht vorkommt. Ebenfalls positiv: Wenn sich der Lüfter für eine Stufe entschieden hat, bleibt er auch vorerst dabei und wechselt nicht dauernd, was doch sehr an den Nerven zehrt. Alles in allem ist die Lautstärke völlig in Ordnung.

Temperatur

Wie bereits erwähnt, ist Dell das Temperaturmanagement des E7240 durchaus gelungen. Das wird erneut deutlich, wenn die Temperaturen am Gehäuse betrachtet werden. Im Idle- und Office-Betrieb ist beinahe keine Veränderung der Temperatur im Gegensatz zum ausgeschalteten Zustand wahrnehmbar. Die Temperatur liegen stetig unter 28° C. Lediglich bei aufwendigeren Tätigkeiten ist eine Erwärmung deutlicher spürbar. Vor allem an der Unterseite im Bereich der Lüfter wird das Gerät wärmer, die Temperatur steigt hier auf max 38° C. Im Schnitt liegt die Temperatur laut unserem PCE-888 Thermometer von PCE-Instruments bei mittlerer Last bei etwa 30° C. Lediglich bei sehr starker Auslastung wird das E7240 störend warm. Hier haben wir während eines Stresstest bis zu 45° C gemessen, was schon unangenehm wird, wenn das Gerät auf dem Schoß genutzt wird. Zusammenfassend gibt es aber auch hier nichts zu bemängeln.

Bewertung – Verarbeitung und Emission
Bewertung Verarbeitung und Emission: 4,5 von 5 Sternen

In der Kategorie Verarbeitung und Emission gibt es nur wenig zu bemängeln und hier wird auf hohem Niveau gemeckert. Die Stabilität des Gehäuses ist sehr gut, auch die Geräuschentwicklung ist angenehm. Im normalen Office-Betrieb ist das Latitude E7240 quasi nicht wahrnehmbar und angenehm kühl. Lediglich unter Last wird der Lüfter hörbar und das Gerät etwas wärmer, was jedoch dennoch nicht im kritischen Bereich ist. Daher gibt es in dieser Kategorie 4,5 von 5 Sternen.


Mobilität

Die Mobilität ist besonders bei Ultrabooks ein sehr entscheidender Faktor. Hierzu zählen wir nicht nur die Akkulaufzeit, sondern auch beispielsweise das Gewicht oder die Möglichkeit, im Freien oder bei starkem Lichteinfall zu arbeiten. Wer beim Latitude E7240 Angaben zur Akkulaufzeit sucht, wird vergebens suchen. Seitens Dell ist diese in den Datenblättern nicht vermerkt. Laut einem Marketing-Mitarbeiter kommt das Dell Latitude E7240 auf eine Akkulaufzeit von 5-6 Stunden. Um einen Vergleichswert zwischen den durch uns getesteten Ultrabooks zu erhalten, setzen wir auf die Benchmarking-Software Powermark. Hier kommt das Latitude E7240 auf eine Laufzeit von 3:15 Stunden, wobei die Belastung des Akkus hier um einiges größer ist, als beispielsweise im einfachen Office-Betrieb. Hier dürfte das Latitude ca. 4-5 Stunden durchhalten. Kein Spitzenwert, aber in Ordnung.

Ein Arbeiten im Freien ist durch die recht gute Helligkeit möglich, auch das matte Display trägt hier seinen Teil dazu bei. Problematisch wird das Arbeiten lediglich, wenn die Sonne oder eine starke Lichtquelle direkt im Blickwinkel des Nutzers liegt.

Das Gewicht des Dell Latitude E7240 liegt bei gerade mal 1,36 Kilogramm, was recht wenig für ein 12,5 Zoll Ultrabook ist. Sogar einige 11 Zöller wiegen mehr, hier kann das Latitude entsprechend in dieser Kategorie punkten.

Bewertung – Mobilität
Bewertung Mobilität: 3,5 von 5 Sternen

Die Mobilität des Dell Latitude E7240 ist sehr gut. Das Display mit mattem Finish ermöglicht ein Arbeiten im Freien und auch das Gewicht ist mit 1,36 Kilogramm sehr gering für ein 12 Zoll Ultrabook. Abzüge gibt es lediglich für die Akkulaufzeit. Diese ist mit 3:15 Stunden laut Powermark zu gering. Daher gibt es in der Kategorie Mobilität 3,5 von 5 Sternen.

Preis-/Leistung

Bewertung Preis-/Leistung: 3,5 von 5 Sternen

Das Dell Latitude E7240 beginnt aktuell preislich bei 1069€ zzgl. MwSt. Dadurch wird klar, dass das Ultrabook eindeutig im Premium-Segment einzusortieren ist. Für knapp über 1000€ erhält der Käufer jedoch ein sehr gelungenes Business-Ultrabook, dass diesem Ruf (bis auf das Display) auch absolut gerecht werden kann. Der Preis ist daher in Ordnung, aber auch nicht günstig und das Gerät erhält in dieser Kategorie 3,5 von 5 möglichen Sternen.

Docking-Station

Aktuell ist bereits eine Vielzahl von Business-Ultrabooks auf dem Markt. Was die Hersteller leider bei fast allen Modellen außer Acht lassen, ist die Möglichkeit, aus dem Ultrabook mittels einer Docking-Station in wenigen Schritten einen vollwertigen Arbeitsplatz zu machen. Das Dell Latitude E7240 verfügt angenehmerweise über diese Option. Durch die Dell E-Port Plus Dockingstation (aktuell beispielsweise bei amazon), die speziell für die Latitude E Serie konzipiert wurde, wird in wenigen Handgriffen ein fester Arbeitsplatz aus dem Latitude E7240.

Auch die Auswahl an Ports kann sich sehen lassen. Insgesamt verfügt die Dell E-Port Plus Dockingstation über mehr Anschlüsse, als so mancher stationärer Rechner. Für den Anschluss von externen Bildschirmen stehen zwei DVI- oder DisplayPort-Anschlüsse, sowie ein VGA-Port zur Verfügung. An der linken Gehäuseseite des Docks befinden sich 3 x USB 2.0, sowie ein separater Kopfhörer und Mikrofon-Eingang. An der rechten Seite kann das Gerät arretiert werden, ein Kensington-Lock sorgt für die Sicherheit. Der Großteil der Anschlüsse befindet sich an der Rückseite. Hier befinden sich noch 1 x USB / eSATA, PS2 für Tastatur und Maus, Gigabit-Ethernet, serielle und parallele Schnittstelle, 2 x USB 2.0, E-Monitor Stand Connector, die bereits erwähnten Display-Anschlüsse, sowie der Netzteil-Anschluss.

Datenblatt des Dell Latitude E7240

zum Datenblatt des Dell Latitude E7240

Dell hat uns freundlicherweise auch eine Docking-Station für das E7240 zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des Tests haben wir auch diese auf Funktion überprüft. Grundsätzlich hat die Docking-Station immer genau das getan, was von ihr erwartet wird: Die Anschlüsse des Ultrabooks auf ein externes Gerät replizieren, bzw. erweitern. Fehlfunktionen konnten wir nicht feststellen. Um das Dell Latitude E7240 mit der Docking-Station zu verbinden, wird es lediglich auf das Gerät aufgesetzt. Anschließend werden alle externen Geräte automatisch mit dem Ultrabook verbunden. Ein kleines Problem ist lediglich, dass der Docking-Port hinten an der Unterseite des Ultrabooks angebracht ist. Somit lässt sich der Dock nicht auf die richtige Position arretieren und das Ultrabook muss teilweise etwas verschoben werden, bevor der Port richtig positioniert ist. Dies ist aber nur ein sehr kleines Manko.

Insgesamt handelt es sich bei der Docking-Station um eine gelungene Lösung. Besonders wer viel mit dem Ultrabook unterwegs ist oder es häufig von externen Geräten trennt, wird Dell für die Docking-Station dankbar sein. Endlich ein Schritt in die richtige Richtung bei den Business-Ultrabooks.

Fazit

Dell Latitude E7240 im Test - Ergebnis

Das Dell Latitude ist alles in allem ein sehr gelungenes Business-Ultrabook im Premium Segment. Die Arbeitsgeschwindigkeit ist, wie wir es von Ultrabooks gewohnt sind, auf einem sehr hohen Niveau. Die Festplatte ist schnell und die Gesamtperformance überzeugt ebenfalls. Lediglich der Arbeitsspeicher könnte etwas performanter sein. Eher enttäuschend hingegen ist das Display, zumindest in der nicht-Touchscreen Version verbaut Dell ein TN-Panel mit einer maximalen Auflösung von 1366 x 768 Pixeln, was inzwischen schlicht zu wenig für ein Premium-Ultrabook ist. Auch die Farben wirken eher trüb und wenig intensiv. Die Variante mit IPS-Panel und Touchscreen, die aktuell jedoch nicht auf dem Markt ist, würde hier vermutlich deutlich besser davonkommen, diese haben wir jedoch nicht getestet. Pluspunkte gibt es dafür wieder bei der Ausstattung. Das Ultrabook kommt so beispielsweise mit 3 x USB 3.0, was schon sehr ungewöhnlich ist. Auch ansonsten sind viele Anschlüsse vorhanden und auch die optional erhältliche Docking-Station macht sich in dieser Kategorie gut. Businesss-Features wie TPM oder Intel vPro sind auch an Bord. Optional kommt das Latitude E7240 sogar mit LTE oder HSPA+, wobei wir dies nicht getestet haben. Tastatur und Touchscreen sind ebenfalls gut gelungen. In puncto Verarbeitung und Emission kann das Latitude ebenfalls überzeugen. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Lüfter sind nur selten überhaupt wahrnehmbar und auch die Temperaturentwicklung am Gehäuse ist in einem angenehmen Bereich. Was die Mobilität angeht, ist vor allem die geringe Akkulaufzeit zu bemängeln. Laut Powermark kommt das Ultrabook gerade mal auf 3:15 Stunden, im Office-Betrieb werden es vermutlich eher 4-5 Stunden sein, was immer noch zu wenig ist. Pluspunkte gibt es hingegen für das mit 1,36 Kilogramm geringe Gewicht, sowie die Möglichkeit, durch das matte Finish und die relativ gute Helligkeit auch im Freien zu Arbeiten.

Insgesamt gibt es beim Dell Latitude 7240 nur wenig zu bemängeln. Es handelt sich um ein sehr gutes Business-Ultrabook, das nur wenige Schwachstellen hat. Interessant wird es vor allem durch die optional erhältliche Docking-Station und Features wie LTE oder WiGig. Die durch uns getestete Variante erhält insgesamt 77%, was  4 von 5 Sternen und einer Gesamtwertung von “Gut” entspricht.

Zusätzlich zum schriftlichen Test haben wir ein kurzes Hands-on Video für euch veröffentlicht. Dieses findest du in unserem YouTube-Channel UltrabookPictures.

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Artikelbild-Quelle: Dell

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