Docking-Station für Ultrabooks

Ultrabooks mit Docking-Station: Marktübersicht

Letzte Datenbank-Aktualisierung: 03.09.2014

Wer ein und dasselbe Arbeitsgerät für den Schreibtisch und den mobilen Einsatz verwendet, kennt das Problem: Beim stationären Einsatz müssen zahlreiche Kabel an das Ultrabook angeschlossen werden. Im Minimal-Fall sind das Tastatur, Maus und Bildschirm. Häufig kommen auch noch andere Anschlüssen wie Netzwerkkabel und Drucker hinzu.

Ultrabooks mit Docking-Anschluss

Abhilfe schafft hier ein Ultrabook mit Docking-Station. Alle Kabel der Peripherie-Geräte werden mit der Docking-Lösung verbunden und diese wiederum mit dem Ultrabook. Das erste verfügbare Ultrabook mit Docking-Anschluss war das Fujitsu LIFEBOOK U 772, zu dem du hier einen Ultrabook-Test findest. Für das Fujitsu LIFEBOOK U 772 ist ein sogenannter Port-Replikator erhältlich. Der Anschluss befindet sich an der Unterseite des Ultrabooks. Das Gerät wird lediglich auf den Replikator gestellt und ermöglicht so eine Nutzung externer Geräte.

Ein weiteres Ultrabook mit Docking-Port ist das HP EliteBook Folio 9470-m. Das Ultrabook von HP verfügt über ein 14 Zoll großes Display und einen Docking-Anschluss an der Unterseite. Um das Gerät mit dem Dock zu verbinden, wird es lediglich auf die Station gestellt.

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Universelle Docking-Lösungen für Ultrabooks

Wer bereits ein Ultrabook ohne Docking-Möglichkeit besitzt oder für den die obigen Geräte nicht in Frage kommen, hat inzwischen weitere Möglichkeiten, einen Dock zu realisieren. Dies kann sowohl über USB 3.0 als auch über Thunderbolt geschehen. Der Nachteil bei beiden Optionen ist allerdings, dass ein Kabel für die Stromversorgung nach wie vor separat angeschlossen werden muss. Grundsätzlich ist Thunderbolt besser für eine Docking-Station geeignet, da bei vielen Geräten auch eine hohe Bandbreite benötigt wird. Thunderbolt arbeitet mit bis zu 10 Gigabit pro Sekunde, USB 3.0 erreicht lediglich 5. Ein Beispiel für eine Thunderbolt-Docking-Station ist die Matrox DS 1. Je nach Variante können hier externe Geräte per Thunderbolt, USB 2.0, USB 3.0, Mikrofon- und Kopfhörer-Anschluss, sowie wahlweise HDMI oder DVI verbunden werden. Für die Netzwerk-Konnektivität sorgt ein Gigabit-LAN-Port.

Docking-Lösung per USB

Allerdings besitzen die meisten Ultrabooks keinen Thunderbolt-Anschluss. Hier kommen USB 3.0-Docks zum Einsatz. In der Regel haben diese eigene Grafikchips, die externe Bildschirme bedienen. Ein Beispiel für eine USB-3.0-Docking-Lösung ist das Toshiba Dynadock U 3. Es verfügt über diverse Schnittstellen, wie beispielsweise Gigabit-LAN, 2 x USB 2.0, 2 x USB 3.0 und 5.1 Audio. Per DVI oder HDMI können zwei weitere Bildschirme angeschlossen werden. Da ein eigener Grafikchip verbaut ist, können die Video-Ausgänge des Ultrabooks auch weiterhin genutzt werden. So lassen sich bis zu vier Bildschirme parallel einsetzen. Der Nachteil ist die begrenzte Bandbreite des USB-3.0-Ports, über den das Dynadock mit dem Ultrabook verbunden wird. Bei einem Full-HD-Film kann das Bild schon mal ruckeln. Auch für Gamer ist das Dynadock aufgrund des schwachen Grafikchips eher ungeeignet. Für das Büro hingegen stellt es eine gelungene Lösung dar.

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