Docking-Station für Ultrabooks

Ultrabooks mit Docking-Station - Marktübersicht

Letzte Datenbank-Aktualisierung: 16.07.2014

Wer ein und dasselbe Arbeitsgerät für den Schreibtisch und den mobilen Einsatz verwendet, kennt das Problem: Beim stationären Einsatz müssen zahlreiche Kabel an das Ultrabook angeschlossen werden. Im Minimal-Fall sind dies Tastatur, Maus und Bildschirm. Häufig kommen auch noch andere Anschlüssen wie Netzwerkkabel und Drucker hinzu.

Ultrabooks mit Docking-Anschluss

Abhilfe schafft hier ein Ultrabook mit Docking-Anschluss, in Kombination mit einer Docking-Station. Alle Kabel der Peripherie-Geräte werden mit der Docking-Lösung verbunden und diese mit dem Ultrabook. Aktuell sind Ultrabooks mit Docking-Port leider noch Mangelware, wie die Übersicht oben zeigt. Das erste verfügbare Ultrabook mit Docking-Anschluss war das Fujitsu LIFEBOOK U772, zu dem du hier einen Ultrabook Test findest. Für das Fujitsu LIFEBOOK U772 ist ein sogenannter Port-Replikator erhältlich. Der Anschluss befindet sich an der Unterseite des Ultrabooks. Das Gerät wird lediglich auf den Replikator gestellt und eine Nutzung von externen Geräten wird ermöglicht.

Ein weiteres Ultrabook mit Docking-Port ist das HP EliteBook Folio 9470m. Das Ultrabook von HP verfügt über ein 14 Zoll großes Display und einen Docking-Anschluss an der Unterseite. Um das Gerät mit dem Dock zu verbinden, wird es lediglich auf die Station gestellt.

Angebote für das Fujitsu Lifebook U772 bei:

Fujitsu Lifebook U772 kaufen bei amazon.de
Fujitsu Lifebook U772 kaufen bei cyberport.de

Universelle Docking-Lösungen für Ultrabooks

Wer bereits ein Ultrabook ohne Docking-Möglichkeit hat oder für den die obigen Geräte nicht in Frage kommen, hat inzwischen weitere Möglichkeiten, einen Dock zu realisieren. Dies kann sowohl über USB 3.0, als auch über Thunderbolt geschehen. Der Nachteil bei beiden Optionen ist allerdings, dass die Stromversorgung nach wie vor separat angeschlossen werden muss. Grundsätzlich ist Thunderbolt besser für eine Docking-Station geeignet, da bei vielen Geräten auch eine hohe Bandbreite benötigt wird. Thunderbolt arbeitet mit bis zu 10 Gigabit pro Sekunde, USB 3.0 erreicht lediglich 5. Ein Beispiel für eine Thunderbolt-Docking-Station ist die Matrox DS1. Je nach Variante können hier externe Geräte per Thunderbolt, USB 2.0, USB 3.0, Mikrofon- und Kopfhörer-Anschluss, sowie wahlweise HDMI oder DVI verbunden werden. Für die Netzwerk-Konnektivität sorgt ein Gigabit-LAN-Port.

Docking-Lösung per USB

Allerdings besitzen die meisten Ultrabooks keinen Thunderbolt-Anschluss. Hier kommen USB 3.0-Docks zum Einsatz. In der Regel haben diese eigene Grafikchips, die externe Bildschirme bedienen. Ein Beispiel für eine USB 3.0 Docking-Lösung ist die Toshiba Dynadock U3. Diese verfügt über diverse Schnittstellen, wie beispielsweise Gigabit-LAN, 2 x USB 2.0, 2 x USB 3.0 und 5.1 Audio. Per DVI oder HDMI können zwei weitere Bildschirme angeschlossen werden. Da ein eigener Grafikchip verbaut ist, können die Video-Ausgänge des Ultrabooks auch weiterhin genutzt werden. Somit können bis zu vier Bildschirme parallel genutzt werden. Der Nachteil ist die begrenzte Bandbreite des USB 3.0 Ports, über den die Dynadock mit dem Ultrabook verbunden wird. Bei einem Full-HD-Film kann das Bild schon mal ruckeln. Auch für Gamer ist die Dynadock aufgrund des schwachen Grafikchips eher ungeeignet. Für das Büro ist es eine sehr gelungene Lösung.

Schreibe einen neuen Kommentar

*

Blog Top Liste - by TopBlogs.de | Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de       Impressum | Datenschutz | © 2012-2014 ultrabook-king.de

Scrolle zum Anfang