Ultrabooks 2013 – Teil 2 – Weitere Neuerungen Reviewed by Melcher Wolff on . [IDF] Weitere Veränderungen bei Ultrabooks in 2013 Gestern startete das Intel Developer Forum 2012 in San Francisco. Ein wesentliches Thema ist hier natürlich a [IDF] Weitere Veränderungen bei Ultrabooks in 2013 Gestern startete das Intel Developer Forum 2012 in San Francisco. Ein wesentliches Thema ist hier natürlich a Rating:

Ultrabooks 2013 – Teil 2 – Weitere Neuerungen

Ultrabooks 2013 – Teil 2 – Weitere Neuerungen

[IDF] Weitere Veränderungen bei Ultrabooks in 2013

Gestern startete das Intel Developer Forum 2012 in San Francisco. Ein wesentliches Thema ist hier natürlich auch Intels Steckenpferd Ultrabook. Es wurden neue Spezifikationen für Ultrabooks 2013 veröffentlicht, die dann auf die neuen Ultra-Haswell-CPUs setzen. Über die neue CPU-Generation und die wesentlichsten Änderungen der Ultrabook-Spezifikationen ab 2013 haben wir gestern hier berichtet. Heute gehen wir weiter ins Detail und beschäftigen uns auch mit feineren Neuerungen.

Sprach- und Gestensteuerung bei Haswell Ultrabooks

Für alle Ultrabooks, die auf die 3. Stufe der Spezifikationen, also die neuen Haswell-CPUs setzen, wird die Annahme von Sprachbefehlen verpflichtend. Intel arbeitet hier mit Nuance, einem Spezialisten auf diesem Gebiet, zusammen. Nuance arbeitet derzeit an der Entwicklung von Dragon Assistant, was im ersten Quartal 2013 fertig gestellt sein soll, eine erste Vorab-Version soll bereits Ende diesen Jahres verfügbar sein. Dragon Assistant ermöglicht dann etliche Aktion mithilfe der Stimme zu initiieren, so z.B. eine Websuche, Musikwiedergabe oder das Posten in sozialen Netzwerken. Intel wird nicht exklusiv auf Dragon Assistant setzen, es werden auch andere Hersteller bzw. Softwareprodukte erlaubt sein. Um Sprachbefehle von Störgeräuschen filtern zu können, verpflichtet Intel die Hersteller auch einen Mikrofon-Array aus mind. 2 Mikrofonen zu verbauen. Dieses Feature wird in Verbindung mit der ebenfalls vorgeschriebenen HD-Webcam auch gewählt worden sein, um mit jedem Ultrabook Videokonferenzen zu ermöglichen. Auf dem IDF2012 hat Intels CPO Dadi Perlmutter ebenso eine Gestensteuerung mittels einer 3D-Webcam von Creative präsentiert, was wohl in etwa vergleichbar mit Microsofts Kinect für die XBOX ist. Die Gestensteuerung bleibt aber optional und ist für die Hersteller nicht vorgeschrieben.

Schnelles WLAN, 16GB SSD und Multi-Touchpads


Bisher mehr oder weniger optional war die Verwendung einer SSD. Einzig durch die Vorgabe von Rapid Start, also dem Aufwachen aus dem Ruhezustand (S4) innerhalb von 7 Sekunden, war ein hybrider Massenspeicher erforderlich. Bei dieser Kombination aus herkömmlicher HDD und schnellem SSD-Cache wurde dann aber der SSD-Cache häufig nur für Rapid Start genutzt. Im laufenden Betrieb, also z.B. beim Start von Programmen, liegt der schnelle Speicher dann häufig brach und wird nicht genutzt. In den neuen Spezifikationen schreibt Intel nun mindestens 16GB SSD-Speicher vor, der auch während der Benutzung verfügbar ist. Als gewünschte Option nennt Intel reine SSD-Speicher in Ultrabooks. Das schnelle Aufwachen bleibt natürlich komplett vorgeschrieben. Ebenso bindend ist die Vorgabe, dass eine 2×2 n-WLAN Komponente mit dann 300Mbit/s Übertragungsrate je Übertragungsrichtung (Upstream / Downstream) mit an Bord ist. Der ganz neue und nicht mal komplett fertige WLAN-Standard IEEE 802.11ac (Gigabit-WLAN) wird von Intel auch nur als 2×2 Modul, also 2 Datenströmen pro Richtung, gestattet, ist aber nicht vorgeschrieben. Bei den Touchpads hat Intel die Hersteller allerdings wieder in die Pflicht genommen, so muss jedes Ultrabook der neuen Spezifikation über eine Multi-Touchpad verfügen, das mindestens 2 Finger verarbeiten kann. Als wünschenswert nennt Intel 5-Finger-Multitouch.

Sicherheit bei 2013er Ultrabooks

In Puncto Sicherheit legt Intel in den 2013er Ultrabook-Spezifikationen auch ein paar Dinge fest. Wie schon in der zweiten Stufe der Ultrabook-Spezifikationen müssen Intels Technologien Anti Theft und Identy Protection eingebaut und jeweils ein Installer vorinstalliert sein. Die tatsächliche Aktivierung bleibt natürlich dem Nutzer überlassen. Eine Neuerung gibt es bei dem Virenschutz, dieser ist nun vorgeschrieben. Vermutlich werden aber die in Windows 8 bereits integrierten Sicherheitsfeatures für die Basis-Anforderungen ausreichen. Als wünschenswert nennt Intel eine speziell auf Ultrabooks zugeschnittene Sicherheitslösung des Spezialisten für Sicherheitssoftware McAfee, den Intel vor einiger Zeit übernommen hat.

Intel hat also in jedem Bereich und auch sehr detailliert an den Spezifikationen für die kommende Generation der Ultrabooks gearbeitet. Die grundlegendsten Änderungen haben wir gestern in diesem Artikel beschrieben. Die folgenden Grafiken stammen aus einer Präsentation von Intel und zeigen die neuen Spezifikationen nochmals im Detail.

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