Dell XPS 12 im Vergleich: Haswell vs. Ivy Bridge Reviewed by Melcher Wolff on . Vergleich von Ivy Bridge und Haswell am Dell XPS 12 Es ist nun schon einige Wochen her, dass die ersten Ultrabooks mit Haswell CPU ausgeliefert wurden, nach und Vergleich von Ivy Bridge und Haswell am Dell XPS 12 Es ist nun schon einige Wochen her, dass die ersten Ultrabooks mit Haswell CPU ausgeliefert wurden, nach und Rating: 0

Dell XPS 12 im Vergleich: Haswell vs. Ivy Bridge

Dell XPS 12 im Vergleich: Haswell vs. Ivy Bridge

Vergleich von Ivy Bridge und Haswell am Dell XPS 12

Es ist nun schon einige Wochen her, dass die ersten Ultrabooks mit Haswell CPU ausgeliefert wurden, nach und nach folgt bei allen Herstellern die Umstellung. Einer der ersten Hersteller, die Haswell Ultrabooks auf dem Martk hatten, war Dell. Dell Deutschland hat uns freundlicherweise ein Dell XPS 12 Ultrabook Convertible mit Haswell CPU zur Verfügung gestellt. Im Januar diesen Jahres hatten wir bereits ein Dell XPS 12 mit Ivy Bridge im Test. Außerdem haben wir hier in der Redaktion auch dauerhaft ein XPS 12 mit Ivy Bridge im Einsatz, von dem ich z.B. gerade diese Zeilen schreibe.

Die Ausstattung der Vergleichsprobanden

Das Ivy Bridge XPS 12, das wir im Januar im Test hatten und die Haswell-Version, die Dell uns nun für diesen Vergleich zur Verfügung gestellt hat, sind im Grunde vergleichbar ausgestattet. Die Variante für unseren ausführlichen Test Anfang des Jahres war mit einem Intel Core i7 3517U (inkl. Intel HD4000), einer 256 GB SSD (Samsung PM830) und 8 GB Arbeitsspeicher ausgestattet. Die jetzt vorliegende Haswell-Variante verfügt über einen Intel Core i7 4500U (inkl. Intel HD4400), eine 256 GB SSD (LITEONIT LMT-256M6M) und ebenfalls 8 GB RAM. Beim Energiespeicher gab es eine leichte Verbesserung, während der 6-Zellen-Akku im Januar noch 47 Wh lieferte, sind es bei der Haswell-Version des XPS 12 50 Wh, bei weiterhin 6 Zellen. Ansonsten verfügen beide Varianten aber über eine quasi identische Ausstattung: Full HD IPS-Panel Touchscreen, Tasturbeleuchtung, etc. An der Optik und der Bauart der beiden Versionen vom XPS 12 hat sich kaum etwas geändert. Lediglich wurde eine XPS-Logo oberhalb des Displays durch ein DELL-Logo ersetzt, es wurde ein Anschluß für ein Schloss an der Seite aufgenommen und der Mechanismus zum Einrasten des Displays scheint etwas fester zu sein. Das Dell XPS 12 weißt aber auch in der Ivy Bridge-Version keinen wirklichen Verbesserungsbedarf bezüglich Konstruktion und Verarbeitung auf. Da es hier hauptsächlich um einen Vergleich von Ivy Bridge zu Haswell geht, wollen wir uns im Folgenden primär mit CPU-Leistung, Akkulaufzeit, Wärme-/ Geräuschentwicklung und Grafikpower auseinander setzen.

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Vergleich der CPU-Leistung | i7 3517U (Ivy Bridge) vs. i7 4500U (Haswell)

Die Prozessoren sind standardmäßig mit 1,9 GHz (i7 3517U) und 1,8 GHz (i7 4500U) getaktet und erreichen im Turbo-Boost-Mode eine maximale Taktfrequenz von 3 GHz. Sie befinden sich damit auf einem Level und sind im Grunde vergleichbar. Im Rahmen unseres Tests der Ivy Bridge-Variante haben wir leider keine dedizierten CPU-Tests durchgeführt, so dass wir hier als Anhaltspunkt die Werte von PC Mark 7 heranziehen. Das XPS 12 mit Ivy Bridge erreicht bei PCMark 7 4838 Punkte, während beim Haswell Ultrabook 5252 Punkte heraus springen. Dieser Wert ist also etwa 8 Prozent besser, wobei hier absolut nicht nur die CPU Einfluss nimmt, sondern auch andere Komponenten, wie SSD oder Arbeitsspeicher. Die Haswell CPU dürfte etwas schneller sein, als der Core i7 der Ivy Bridge-Generation, wobei letzterer auch etwas höher getaktet war. Der Leistungszuwachs von Ivy Bridge zu Haswell ist also vorhanden, aber nicht signifikant.

Haswell vs. Ivy Bridge | Die Akkulaufzeit

Bei der Akkulaufzeit ist der Unterschied schon sehr viel deutlicher. Diese ist merkbar gestiegen und das bei gleichzeitig verbesserter Leistungsfähigkeit. Powermark lieferte uns im Januar einen Wert von 4:05 Stunden. Die Haswell-Variante, bei natürlich identischen Einstellungen, erreicht bei Powermark 5:23 Stunden als maximale Akkulaufzeit. Da das simulierte Verhalten bei Powermark nicht ganz dem typischen Anwendungsfall entspricht, sind in der Praxis und bei normalem Surfen wohl durchaus Akkulaufzeiten von 7 Stunden möglich. Unsere Kollegen von ultrabooknews.com haben für verschiedene Anwendungsfälle die jeweilige Leistungsaufnahme ermittelt, mit den jeweils gleichen XPS 12 Varianten, die auch hier zu Grunde liegen. Daher haben wir diese Werte von ihnen übernommen:

Anwendungsfall Leistungsaufnahme XPS 12 Ivy Bridge Leistungsaufnahme XPS 12 Haswell
Leerlauf, kein WLAN, Sound aus, Energiesparplan, niedrige Bildschirmhelligkeit 4,9W (min) 2,9W (min)
MP3 Wiedergabe (mittlere Lautstärke, niedrige Helligkeitsstufe) durchschn. 7,5W durchschn. 5W
MP3 Wiedergabe von Stream (geringe Bildschirmhelligkeit, mittlerer WLAN-Empfang) durchschn. 8,2W durchschn. 5,9W
Surfen, Twitter, etc – 50% Helligkeit, ausgeglichene Energieoptionen, 5 Web-Anwendungen durchschn. 9,2W durchschn. 7,4W
HD Video (Full HD, H.264, 50fps, 30Mbps) Wiedergabe (WLAN aus, WMP, 50% Helligkeit) durchschn. 12,8W durchschn. 8,2W

Quelle der Tabelle/Werte: ultrabooknews.com Die ermittelte Leistungsaufnahme von Ivy Bridge XPS 12 und Haswell Variante zeigt im Vergleich eindeutig den gesunkenen Energiebedarf. Daraus resultiert die von Powermark simulierte, längere Akkulaufzeit.

Wärme- / und Geräuschentwicklung

Bei den Emissionen, also der Wärme-/ und Geräuschentwicklung, gibt sich in diesem Vergleich ein geteiltes Bild ab. Das Haswell XPS 12 bleibt insgesamt doch merkbar und messbar kühler als die Ivy Bridge Variante, während sich bei der Geräuschentwicklung nicht wirklich etwas verändert hat.

Die Temperaturen sanken im Durchschnitt um etwa 4°C, wobei die Hotspots weiterhin im Bereich der Lüftungsauslässe auf der Unterseite und auf der gegenüberliegenden Stelle auf der Vorderseite, also im oberhalb der Tastatur, im Bereich der Funktionstasten liegen. Die Bereiche, in denen man sich während der normalen Arbeit bewegt, bleiben immer angenehm kühl und lagen bei ca. 30°C bei überdurchschnittlicher Belastung durch 3D Mark 11 und normalen Umgebungsbedingungen.

Die Geräuschentwicklung beim XPS 12 hat sich nicht wahrnehmbar verändert. Während das Ultrabook Convertible bei den meisten Arbeiten angenehm ruhig bleibt, dreht der Lüfter bei höherer Belastung mehr auf. Der messbare Schallpegel blieb dabei im Vergleich zur Ivy Bridge-Version in etwa gleich und liegt bei einer Entfernung von 50cm und höchster Drehzahl bei ca 41 dB, dies ist deutlich hörbar und wäre bei einem dauerhaften Zustand sicherlich sogar störend. Da solche Schallpegel aber nur bei Belastung und gelegentlich auftreten, stellt dies aus meiner Sicht kein Problem dar. Meistens ist das XPS 12 mit unter 30 dB akustisch weiterhin eigentlich nicht wahrnehmbar.

Intel HD4000 vs. Intel HD4400 | Die Grafikpower

In unserem Test zum Ivy Bridge XPS 12 haben wir keine Bewertung der Grafikleistung vorgenommen, da es sich ja um die standardmäßige Intel HD4000 handelte. Bei der Durchsicht der archivierten Testergebnisse fiel uns aber glücklicherweise auf, dass wir 3D Mark 11 seinerzeit trotzdem haben laufen lassen. Das Ivy Bridge XPS 12 erreichte im Januar 1389 Punkte. Das XPS 12 mit Haswell CPU und der integrierten Intel HD4400 erzielt hier mit 1776 einen deutlich besseren Wert, die Steigerung liegt bei ca. 22% und das bei gleichzeitig gesunkenem Engergiebedarf. Intel hat also bei der Entwicklung der neuen Haswell CPU Generation und der enthaltenen Grafikeinheit wirklich gute Arbeit geleistet. Die Performancesteigerung bei den in einigen Haswell CPUs integrierten HD5000 liegt dem Vernehmen nach noch um einiges höher.

Fazit

Der Generationswechsel von Ivy Bridge auf Haswell Prozessoren bringt deutlich merkbare Verbesserungen. Die wesentlichste Verbesserung liegt bei der deutlich längeren Akkulaufzeit. Ebenso merkbar ist die verbesserte Grafikleistung und die etwas geringeren Wärmeentwicklung, während die reine CPU-Leistung kaum gestiegen ist. In der Summe also mehr Leistung bei weniger Energiebedarf.

Das Dell XPS 12 ist und bleibt ein absolutes Top-Ultrabook und zählt aus meiner Sicht weiterhin zu den Highlights auf dem Markt. Dieser Vergleich von Haswell und Ivy Bridge XPS 12 hat gezeigt, dass Verbesserungen eindeutig vorhanden sind und das Gesamtpaket des XPS 12 noch einen Tick besser machen. An vielen Faktoren, wie z.B. Verarbeitung und Qualität hat sich nicht viel geändert, für alle die ihn noch nicht gelesen haben und sich umfassend über das XPS 12 informieren möchten, hier nochmal unserer Testbericht der Ivy Bridge-Variante aus dem Januar.

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Ich persönlich werde jetzt nicht den Schritt gehen und mein Ivy Bridge XPS 12, mit dem ich sehr zufrieden bin, gegen eine Variante mit Haswell CPU zu tauschen. Würde ich jetzt aber vor einer Neuanschaffung stehen, würde ich mich in jedem Fall für die etwas teurere Haswell Variante entscheiden und nicht für ein noch bei einem Händler lagerndes XPS 12 mit Ivy Bridge. Die Verbesserungen rechtfertigen die etwas höheren Anschaffungskosten aber allemal.

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Artikelbild-Quelle: Dell

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