Convertible Ultrabook – die Verwandlungskünstler Reviewed by Gerald Kettenburg on . [show_category sql="variante.convertible=1" sql_kat='"convertible"' text="Convertible Ultrabook - Marktübersicht"] Convertible Ultrabook - vom Ultrabook zum Tab [show_category sql="variante.convertible=1" sql_kat='"convertible"' text="Convertible Ultrabook - Marktübersicht"] Convertible Ultrabook - vom Ultrabook zum Tab Rating:

Convertible Ultrabook – die Verwandlungskünstler

Convertible Ultrabook – die Verwandlungskünstler

Convertible Ultrabook – vom Ultrabook zum Tablet

Bei einem Convertible Ultrabook handelt es sich im Grunde genommen um ein Ultrabook mit Touchscreen Display. Die Besonderheit: Das Ultrabook kann ebenso als Tablet genutzt werden. Wie dies umgesetzt wird ist von Modell zu Modell völlig unterschiedlich. Zum Einen gibt es die Möglichkeit, die komplette Hardware des Ultrabooks im Display unterzubringen, um den unteren Teil des Ultrabooks entfernen zu können. Diese Variante hat allerdings den großen Nachteil, dass die komplette Hardware im Gehäusedeckel untergebracht werden muss. Dies ist einerseits kostspielig, da die Hardware sehr klein sein muss. Andererseits hat Intel innerhalb der Spezifikationen für Ultrabooks festgelegt, dass die maximale Höhe des Ultrabooks bei bis zu 14 Zoll Geräten maximal 18, bzw. 21mm bei 15 Zoll Geräten sein darf.

MSI Slider S20

Eine weitere Umsetzungsmöglichkeit sind die sog. Slider. Diese Geräte verfügen sowohl über einen Touchscreen, als auch über eine Tastatur. Optisch sehen Sie auf den ersten Blick aus wie normale Tablets. Das Display lässt sich allerdings nach vorne verschieben und die verborgene Tastatur macht den Slider zum vollwertigen Ultrabook. Besonders angenehm beim Slider-Ultrabook ist die einfache Verwandlung. Falls lediglich kurzzeitig eine Tastatur benötigt wird, kann diese über eine kurze Bewegung hervorgeholt werden, um anschließend mit einer weiteren Bewegung wieder im Inneren zu verschwinden.

Dell XPS 12

Eine andere Option, die besonders bei den flachen Ultrabooks interessanter sein dürfte, ist die Möglichkeit das Display des Ultrabooks zu drehen. So haben Convertibles häufig die Möglichkeit das Display im aufgeklappten Zustand um 180° Grad zu wenden, um  es anschließend wieder zu schließen. Dies hat zur Folge, dass der Touchscreen sich nun dort befindet, wo sonst der Gehäusedeckel ist. Eine weitere Umsetzungsmöglichkeit von schwenkbaren Displays zeigt Dell mit dem XPS 12. Hier wird nicht, wie meist üblich, das komplette Display geschwenkt. Stattdessen kann das eigentliche Display innerhalb des Deckels um 180° Grad gedreht werden und liegt anschließend auf der Außenseite.

Asus Taichi - Dualscreen Ultrabook

Ein völlig neue Variante hat Asus auf der Computex mit dem Taichi vorgestellt. Die Besonderheit: Das Ultrabook verfügt über zwei Displays. Zum Einen ein „normales“ Display. Zum Anderen ist auf der Außenseite des Deckels ein zweites Display mit Touch-Funktion verbaut. Somit kann das Ultrabook normal genutzt werden, wird der Deckel zugeklappt, wird das Ultrabook über das zweite Display mittels Touch zum Tablet.

Wann kommen die Convertible Ultrabooks?

Ähnlich wie auch bei Ultrabooks mit Touchscreen, ist der Start der Ultrabook Convertibles an den Release von Windows 8 gekoppelt, da die aktuellen Windows-Versionen zwar Touch-Unterstützung mitbringen, auf diese allerdings nicht optimiert sind. Mit dem Start von Windows 8 wird sich dies ändern. Um das volle Potential der Ultrabook Convertibles nutzen zu können, warten die Hersteller mit dem Release der Geräte auf Windows 8. Dieser ist angekündigt für Oktober 2012 (Stand 18.08.). Die Vielzahl der auf Messen vorgestellten Convertibles zeigt aber, welches Potential die Hersteller in der neuen Geräteklasse sehen. Wir dürfen also gespannt sein, wann die Convertible Ultrabooks auf den deutschen Markt kommen, was sie kosten werden und wie groß die Nachfrage sein wird.

Convertible Ultrabook – Fazit

Ein Ultrabook Convertible ist etwas für Leute die das Komplettpaket wollen: Ein Ultrabook mit starker Rechenpower und ein kleines Tablet für das Wohnzimmer. Wer lediglich ein Ultrabook mit Touchscreen sucht, sollte eher auf ein Convertible verzichten, da diese preislich höher angesiedelt sind. Die höheren Kosten von Ultrabook Convertibles im Gegensatz zu den ohnehin nicht ganz günstigen Ultrabooks, ist im Großteil durch die zusätzlich erforderliche Mechanik und vor allem das teurere Touchscreen-Display zu begründen. Wer die höheren Kosten allerdings nicht scheut, wird den Kauf eines Convertibles nicht bereuen.

Kommentare (1)

  • Sveny

    Wäre natürlich zu überlegen sich solch ein Gerät anzuschaffen. So kann man wenn man Mal doch nur bequem surfen will einfach das Gerät als Tablet benutzen. Danke für den Tipp.

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